Hausbau-Versicherungen, die Sie mit Sicherheit brauchen

WELCHE Hausbau-Versicherung ist nun wirklich am wichtigsten, wenn ich mich einmal dazu entschieden habe, ein eigenes Haus zu bauen oder bauen zu lassen?“ Eine Frage, die von privaten Bauherrn immer wieder gestellt wird – und tatsächlich gar nicht so einfach zu beantworten ist. Schließlich hören sich alle in Frage kommenden Versicherungen ziemlich wichtig an…

Bauherrnhaftpflicht, Rohbauversicherung, Grundstücks-Haftpflicht-Versicherung, Bauleistungsversicherung, Feuerrohbauversicherung, private Krankenversicherung, Bauhelferversicherung und Unfallversicherung.

Wohngebäudeversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Bauwesenversicherung, Hausratversicherung, Restschuldversicherung, Leitungswasserversicherung oder Elememtarschadenversicherung.

Bei dieser Fülle an Hausbau-Versicherungen kann ein Bauherr durchaus einmal ins Grübeln kommen…

Und in den Versicherungsbedingungen muss man oft schon sprichwörtlich mit der Lupe nach verständlichen Klauseln suchen, um zumindest halbwegs beurteilen zu können, was für einen privaten Bauherrn wichtig ist und was nicht.

Dazu kommt noch, dass für viele Leute schon alleine das Wort Versicherung oft ein echtes Reizwort ist und daher – aus welchen Gründen auch immer – nicht selten ein möglichst großer Bogen um dieses Thema gemacht wird.

Trotzdem weiß jeder Bauherr sehr gut, dass beim Hausbau Versicherungen abgeschlossen werden müssen, weil es einfach logisch ist, dass beim Bau eines Hauses schnell etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Die wenigsten wissen aber wirklich genau, was wie ganz konkret versichert werden sollte.

 

Warum Hausbau-Versicherungen überhaupt erforderlich sind

Jeder Bauherr geht mit dem Bau eines Hauses gleich mehrere Wagnisse ein, die im schlimmsten Fall auch zu finanziellen Nachteilen führen können. Alleine mit der Einrichtung und dem Betrieb Ihrer Hausbau-Baustelle entsteht eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle für Sie selbst, Ihre Nachbarn und für alle am Bau beteiligten Menschen.

Aber auch dann, wenn Sie Ihr Bauvorhaben finanzieren (müssen), gehen sowohl Sie als auch Ihre finanzierende Bank ein gewisses Risiko ein und dazu kommt dann noch, dass auch das Gebäude selbst während der Bauzeit ständig allen möglichen Gefahren und Elementen ausgesetzt ist.

Sollten Sie sich – was Sie in Ihrem eigenen Interesse jedenfalls tun sollten – zur Abwicklung Ihres geplanten Bauvorhabens schon für die professionelle Unterstützung durch einen Baubegleiter entschieden haben, wird sich dieser ohnehin  um alle nötigen Hausbau-Versicherungen kümmern.

In diesem Fall dürfen Sie also darauf vertrauen, dass ein professionell organisiertes Bauvorhaben auch entsprechend professionell versichert sein wird.

IHRE Verantwortung…

Das ändert aber nichts daran, dass SIE im Rahmen Ihrer Bauherrnpflichten schlussendlich dafür verantwortlich sind, sich gegen alle diese Einflüsse entsprechend abzusichern und zu schützen.

  • Ihr baubegleitender Baufachmann wird Sie zwar über alle nötigen Hausbau-Versicherungen informieren, die entsprechenden Versicherungsverträge müssen aber von Ihnen unterschrieben werden.

Als verantwortungsbewusster Bauherr sollten Sie sich daher in jedem Fall schon vorher darüber informieren, welche Versicherungen bei Ihrem Bauvorhaben notwendig sind – und zwar sowohl während der Bauzeit als auch nach der Fertigstellung – also dann, wenn Sie in Ihrem neuen Haus wohnen.

 NICHT VERGESSEN: 

Sie selbst müssen kein Versicherungs-Experte werden! Sobald Sie auch nur annähernd das Gefühl haben, mit den hier zu treffenden Entscheidungen in irgendeiner Weise überfordert zu sein, sollten Sie unbedingt so schnell wie möglich die professionelle Hilfe eines unabhängigen Beraters in Anspruch nehmen.

Welche Versicherungen in jedem Fall Pflicht sind

Welche Versicherung Sie für die Abwicklung Ihres individuellen und nicht mit anderen vergleichbaren Bauvorhabens wirklich brauchen, hängt von mehreren Faktoren ab, wobei sich alles auf die Frage konzentriert, WIE Sie Ihr Bauvorhaben ganz KONKRET abwickeln werden.

 AUF DEN PUNKT GEBRACHT: 

1. Wenn Sie Ihr Haus teilweise oder zur Gänze selber bauen möchten und KEINEN Baubegleiter beauftragt haben, sind Sie selbst für den rechtzeitigen Abschluss der nötigen Versicherungen verantwortlich. 

In diesem Fall sollten Sie diese Aufgabe unbedingt gewissenhaft erledigen und sich über jede einzelne Hausbau-Versicherung genau informieren und dann entscheiden, welche Versicherungen SIE benötigen. 

2. Wenn Sie Ihr Bauvorhaben von einem professionellen Baubegleiter abwickeln lassen, wird sich Ihre Baubegleitung in Ihrem Namen um alle nötigen Hausbau-Versicherungen kümmern. 

In diesem Fall genügt es, zumindest einen Blick auf die verschiedenen Versicherungspakete zu werfen, um Ihr eigenes Hausbau-Wissen zu erweitern.

Egal, wie sie nun Ihr Bauvorhaben abgewickelt werden soll: Diese drei Versicherungen MÜSSEN – von wem auch immer – in jedem Fall abgeschlossen werden.

Das sind daher auch bei Ihrem Bauprojekt die  wichtigsten Versicherungen überhaupt:

  • Bauleistungsversicherung bzw. Bauwesenversicherung
  • Bauherren-Haftpflicht-Versicherung
  • Feuerrohbauversicherung bzw. Brandversicherung

GUT ZU WISSEN: Für diese wichtigsten Versicherungen überhaupt, die bei jedem Bauvorhaben ohne Wenn und Aber abgeschlossen werden müssen, gibt es von den meisten Versicherungs-Anbietern empfehlenswerte Gebäude-Neubau_Versicherungen, wo alle erforderlichen Leistungspakete in einem einzigen Gesamtpaket enthalten sind.

3 in 1: Gebäudeneubauversicherung als empfehlenswertes Gesamtpaket

Die Gebäudeneubauversicherung unseres deutschen Versicherungs-Partners ist eine spezielles Versicherungspaket, bei dem die wichtigsten Hausbau-Versicherungen bereits enthalten sind.  

  • Bauleistungsversicherung bzw. Bauwesenversicherung
  • Bauherren-Haftpflicht-Versicherung
  • Feuerrohbauversicherung bzw. Brandversicherung

Als besondere Serviceleistung können Sie bei Bedarf gleich hier einen aussagekräftigen Online-Tarifvergleich durchführen. Nutzen Sie diese nützliche und völlig kostenlose Serviceleistung und profitieren auch Sie von den für Sie besten Konditionen…

Nutzen Sie diese nützliche und völlig kostenlose Serviceleistung und profitieren auch Sie von den für Sie besten Konditionen.

Welche Risiken mit den einzelnen Hausbau-Versicherungen abgedeckt werden

Welche Hausbau Versicherungen auch für Ihr Bauvorhaben abgeschlossen werden müssen, können Sie von Fall zu Fall ganz einfach selbst entscheiden. Informieren Sie sich hier über die abgedeckten Risiken und entscheiden Sie dann, ob auch bei Ihnen dieser Versicherungsschutz erforderlich ist.

Bauleistungsversicherung

Diese Versicherung, die früher auch Bauwesenversicherung oder einfach nur Bauversicherung genannt wurde, ist im Wesentlichen die Vollkasko-Versicherung für Ihren Hausbau. Unabhängig von der Bezeichnung haben alle etwas gemeinsam: Diese Versicherung braucht JEDER Bauherr. Ohne Wenn und Aber

 ABGEDECKTE RISIKEN: 

Die Bauleistungsversicherung schützt Bauherren während der gesamten Bauzeit vor Schäden am Bauwerk bzw. an der Baustelle, wobei vor allem unvorhersehbare Schäden versichert sind.

  • Im Allgemeinen sind das Zerstörungen oder Beschädigungen, die durch höhere Gewalt verursacht wurden – also beispielsweise durch Sturm oder Hochwasser.
  • Darüber hinaus sind aber auch Schäden durch Konstruktions- und Materialfehler, Vandalismus, Fahrlässigkeit oder durch unbekannte Eigenschaften des Baugrundes versichert.

 NICHT GEDECKTE RISIKEN: 

Schäden durch Feuer sind NICHT durch die Bauleistungsversicherung gedeckt – dieses Risiko wird muss durch eine eigene Feuerrohbauversicherung abgedeckt werden. Üblich ist dabei allerdings, dass die Feuerrohbauversicherung während der Bauzeit kostenlos angeboten wird, WENN eine Bauleistungsversicherung abgeschlossen wird.

Bauherrenhaftpflicht

Jedem Bauherrn muss klar sein, dass er einem Haftungsrisiko ausgesetzt wird, WEIL mit dem Hausbau eine Gefahrenquelle geschaffen wird – und zwar nicht nur für den Bauherrn selbst, sondern vor allem auch für andere.

KONKRET: Entstehen durch das Bauvorhaben irgendwelche Schäden, ist dafür der Bauherr verantwortlich und kann daher von Dritten dafür haftbar gemacht werden.

WICHTIG! Alleine durch die Beauftragung von sach- und fachkundigen Personen – z.B. Architekten oder Handwerker – wird der Bauherr nicht von seiner eigenen Sorgfaltspflicht befreit.

 ABGEDECKTE RISIKEN: 

Die Bauherrnhaftpflicht schützt den Bauherrn, wenn durch das Bauvorhaben Schäden entstanden sind – beispielsweise, wenn sich jemand durch eine nicht fachgerechte Baustellenabsicherung verletzt hat, wenn herabfallende Baumaterialien Passanten verletzten oder Autos beschädigen.

Feuerrohbauversicherung

Wie der selbsterklärende Name schon sagt, werden durch diese Versicherung Schäden abgedeckt, die durch das Risiko eines Feuers, Blitzschlages oder einer Explosion entstehen, wobei diese Versicherung meistens im Zuge der Baufinanzierung abgeschlossen wird.

Sofern Sie Ihr Bauvorhaben also durch eine Bank finanzieren, wird die Bank in jedem Fall auf eine derartige Versicherung bestehen – und zwar vor allem auch zu IHRER Sicherheit.

 ABGEDECKTE RISIKEN: 

Versichert wird immer das noch nicht bezugsfertige Gebäude – die Versicherung gilt also während der gesamten Bauzeit bis zum Bauende. Das Besondere an der Feuerrohbauversicherung: Normalerweise wird diese elementare Versicherung kostenlos angeboten, WENN die Feuerrohbauversicherung

nach dem Einzug beim selben Versicherungsunternehmen in eine Gebäudeversicherung umgewandelt wird.

  • Durch die Feuerrohbauversicherung ist übrigens nicht nur das im Rohbau befindliche Gebäude versichert, sondern auch alle Baumaterialien und Bauteile, die sich auf dem versicherten Grundstück befinden.

KURZ UND BÜNDIG: Diese klassische Hausbau Versicherung braucht JEDER Bauherr ohne Wenn und Aber. UND: Auch diese Versicherung ist im Gesamtpaket unseres Partners enthalten.

Bauhelferversicherung

Diese Versicherung brauchen Sie NUR dann, wenn Sie Eigenleistungen erbringen wollen UND wenn Ihnen Freunde oder Bekannt beim Hausbau helfen sollen oder wollen. In diesem Fall müssen Sie Ihre Bauhelfer also vorschriftsmäßig anmelden.

  DRINGENDE EMPFEHLUNG:  

Unbedingt erkundigen, welche Versicherungs-Richtlinien in Ihrem Land gelten! Die Bauhelferversicherung ist jedenfalls nicht immer sehr umfangreich. So kann es beispielsweise sein, dass zwar Ihre unentgeltlich helfenden Bauhelfer gegen alle möglichen Baustellen-Risiken versichert sind, NICHT aber Sie selbst als Bauherr…

Darüber hinaus bieten einige Versicherungen spezielle Rohbau-Unfallversicherungen an – andere wiederum nicht. Tatsache ist:

  • WENN Sie sich helfen lassen, MÜSSEN zu Ihrer eigenen Sicherheit Ihre Helfer ohne Wenn und Aber auch ordnungsgemäß versichert sein.

Baufertigstellungsversicherung

Diese Versicherung brauchen Sie, wenn das ausführende Bauunternehmen keine Vertragserfüllungsgarantie abgeben kann oder will. In diesem Fall ist aber dann ohnehin äußerste Vorsicht geboten…

Im Detail wir hier nicht auf diese Versicherung eingegangen, weil diese nicht erforderlich ist, WENN Sie einen dichten Bauauftrag vergeben haben und in diesem Zug entsprechende Sicherstellungen von Ihrem Baupartner verlangt haben.

FAZIT: Bei Bedarf von passenden Fachleuten individuell beraten lassen – beispielsweise auch von Ihrer finanzierenden Bank.

Restschuldversicherung

Diese Versicherung bietet sich unter Umständen an, wenn Sie Ihr Bauvorhaben mit Bankkrediten finanziert haben. Sprechen Sie am besten mit Ihrer finanzierenden Bank, ob diese Versicherung in Ihrem Fall nötig ist oder nicht.

Eine Empfehlung über die Restschuldversicherung wird hier nicht abgegeben, weil diese Versicherung in direktem Zusammenhang mit Ihre Baufinanzierung steht und daher nur individuell betrachtet und beurteilt werden kann.

Grundstücks-Haftpflicht-Versicherung

Diese Versicherung bietet sich an, wenn Sie ein unbebautes Grundstück besitzen und nicht absehbar ist, dass Sie demnächst mit dem Bauvorhaben beginnen werden: Darüber hinaus macht diese Versicherung auch bei vermieteten Immobilien Sinn. Am besten gezielt informieren…

 

 

Genau das möchte ich Ihnen mit meiner Empfehlung ersparen. Nicht mehr und nicht weniger…

Typische Vornamen der Oberschicht, gibt es sie?

Die Welt ist voller Klischees: Kaum hat man ihr Licht erblickt, erhält man einen Vornamen, der einen individuell identifiziert, ständig begleitet und jede Menge Assoziationen weckt. Dessen sollten sich junge Eltern bewusst sein und sich im Vorfeld genau überlegen, ob sie ihr Kind tatsächlich Chantal, Jeremy, Justin oder Kevin nennen wollen.

Vom berühmten Zitat „Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose“ oder vom Buchtitel „Schantall, tu ma die Omma winken!“ abgesehen, steht fest, dass bestimmte Vornamen schnell mal mit Bildungsferne und Verhaltensstörungen verbunden werden.

Das war schon immer so

Gibt es typische Vornamen der Oberschicht?

Die Vornamensgebung erfolgt soziologischen Studien zufolge in gewissen Wellenbewegungen: Zuerst gibt die soziale Oberschicht ihren Neugeborenen Vornamen, die vermeidlich etwas besonders sind. Über den Vornamen soll eine Abgrenzung zum einfachen Volk erzielt werden. In der Folgezeit gibt auch die Unterschicht ihren Kindern die gleichen Vornamen – bald gelten diese als „gewöhnlich“.

Die Oberschicht sucht nun nach neuen Vornamen. Dabei greift sie auf ungebräuchliche und alte Namen zurück. Bereits im 16. Jahrhundert hatte sich zudem die Erteilung von Doppelnamen etabliert. Irgendwann hatten dann alle Kinder mehrere Vornamen und die Oberschicht sah sich genötigt, erneut Einzelnamen zu erteilen. Also löst in Hinblick auf die Vornamen eine Modewelle die andere ab.

Fifi-Trixibelle an Bord

Uncyclopedia, Wikipedias satirisches Pendant, stellt fest, dass es wohl eine krankhafte Unfähigkeit gibt, menschliche Vornamen an den menschlichen Nachwuchs zu verteilen. Kimberly Sue, Chiara Valentina Chayenne, Tyson Toni, Leonie-Jeanette oder Horst-Kevin sind einige Beispiele für Namen, die Anlass zu fröhlichem Vornamen-Bashing geben.

Zu finden sind die eigenartigen Namen in diversen Geburtsanzeigen oder auf den bunten Heckscheibenaufklebern auf den Autos der vermeintlichen Unterschicht.

Die Paten

Vorsichtig ausgedrückt ist der Ruf dieser Vornamen schlecht. Daran sind Umfragen schuld, die Lehrer auf die Aussagekraft der Vornamen ihrer Schüler hin befragten.
Die Ergebnisse waren relativ eindeutig: Während Lukas, Sophie, Alexander, Marie oder Maximilian freundlich und leistungsorientiert sind, gelten Chantal, Angelina, Leonie, Justin, Mandy oder Kevin als ungebildet und verhaltensauffällig.

Die Studie zum Thema Vornamen, die übrigens fast ausschließlich aus dem englischsprachigen Raum stammen, gilt seitdem in den gut betuchten Kreisen und in verschiedenen Medien als Vorwand, diese Vornamen als Unterschicht-Namen einzuordnen.

Tatsächlich ist zu erkennen, dass die sogenannte Oberschicht nicht mehr als Vorbild der sogenannten kleinen Leute gilt. Diese Vorbildfunktion haben längst die Medien Musik, Film und TV übernommen – daher auch die Dominanz des Amerikanisch-Englischen innerhalb der Unterschicht. So waren es in den 1990er Jahren Filme wie „Kevin allein zu Hause“ oder auch Justin Timberlake und Justin Bieber oder Angelina Jolie und Miley Cyrus, die heuer als Namenspaten deutscher Kinder herhalten müssen.

Der Hang zum Zweitnamen dient meist dem Zweck, sich von den anderen Kindern aus der Nachbarschaft abzuheben – woraus Namensgebilde wie Ashley-Rhianna, Brandon Phoenix, Fee-Christin, Rocco Mike oder Elvis Jan entstehen.

Der Irrtum

Nachgewiesen ist, dass es in Deutschland keinesfalls mehr Unterschichten-Kevins mit Verhaltensauffälligkeiten gibt als beispielsweise Maximilians oder Pauls. Der Anschein wird lediglich dadurch erweckt, dass der Vorname Kevin in den 1990ern so beliebt war. Damals standen Kevin und Chantal in der Top 10 der beliebtesten deutschen Vornamen.

Es wäre falsch, die Vornamen dauerhaft in die Schublade „Unterschicht“ zu verfrachten. Denn sie waren einmal so sehr positiv wahrgenommen worden und wer weiß schon, ob das nicht in kommenden Jahren wieder so sein wird?

Jetzt schon sind die Vornamen eindeutig besser als ihr Ruf, wie man am Beispiel Kevin sehen kann.

Gut geboren und hübsch

Der Vorname Kevin geht zurück auf die irische Form „Caoimhín“. Dies heißt so viel wie „gut geboren und hübsch“.

Um 1950 tauchte Kevin in Deutschland zum ersten Mal auf und wurde bis in die 1960er hinein als typischer Vorname in bessergestellten Familien vergeben. In die Mittel- und die Unterschicht zog Kevin erst in den 1990ern mit Kevin Costner und mit „Kevin allein zu Haus“ ein.

Sprachwissenschaftler weisen dem Vornamen Kevin mit den Vokalen i und e ein hohes Maß an Harmonie zu. Dieser Wohlklang ist in Deutschland ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Vornamen.
Bei Jason, Simon, Jonathan oder Jeremy verhält es sich ähnlich. Diese Namen biblischen Ursprungs sind derzeit in der Unterschicht verbreitet und gerade ihres Ursprungs wegen keinesfalls negativ besetzt.

Die Wirkung des Namens

Den Kindern dürfte die Wirkung ihrer Vornamen kaum selbst klar sein, Probleme können sie dennoch machen. So gibt es Beispiele, dass Arbeitnehmer ihres Vornamens wegen benachteiligt werden.
Am Beispiel des Vornamens „Ali“ können durchaus gefährliche Vorurteile im öffentlichen Leben erwartet werden, die sowohl rassistisch begründet sein können als auch auf eine Zugehörigkeit zur sogenannten Unterschicht hinweisen.

Andererseits gibt es kein kollektives Namenbewusstsein der Ober- und der Unterschicht. Vielmehr assoziiert man eher mit bestimmten Vornamen Attraktivität, Jugendlichkeit und Dynamik, mit anderen Vornamen dagegen Dummheit und Alter – Wahrnehmungen, die sich auch bald schon wieder ändern können.

 

Fazit: Ob hässlich oder dynamisch, ob alt oder jung, ob Kevin oder Maximilian – wie so oft ist auch hier alles im Fluss. Vornamen der Unterschicht orientieren sich gerade an Sängern und Filmstars und die sogenannte Oberschicht kramt derzeit im Fundus alter deutscher Vornamen: Carl, Wilhelm, Minna, Heinrich und Friedrich deuten auf höhere soziale Schichten hin. Der Vorname „Otto“ gilt überall als niedlich, was vor einiger Zeit nicht denkbar war. Auch bei den Vornamen steht fest, dass sich beständig die Moden ändern. Demnach gibt es weder spezielle Vornamen der Oberschicht noch solche der Unterschicht.

Webseite:

www.vorname.com/ratgeber/

Einfamilienhaus bauen: Durchschnittliche Kosten und Preise

JEDER, DER EIN Einfamilienhaus bauen möchte und auf der Suche nach hilfreichen Informationen über das Thema Hausbau ist, wird früher oder später auch auf mehr oder weniger brauchbare Angaben über die Baukosten und Preise für die verschiedensten Haustypen in allen möglichen Bauweisen stoßen – diese Website Haus-Selber-Bauen.com ist eine davon. 

Im Gegensatz zu allen anderen vergleichbaren Internetseiten  werden Sie hier allerdings nicht die üblichen Verkaufspreise von diversen Hausanbietern finden, sondern die einzigen wirklich aussagekräftigen Kosten – nämlich die tatsächlichen Herstellungskosten, mit denen Bauunternehmen kalkulieren. 

Aber egal, um welche Preise es sich nun tatsächlich konkret handelt: Um die Verkaufspreise von Fertighäusern, um befristete oder dauerhaft gewährte Aktionspreise von irgendwelchen Hausanbietern oder um sonstige Angebote von wem auch immer – alle zusammen haben eines gemeinsam: 

Die Preise gelten aus verständlichen und durchaus nachvollziehbaren Gründen immer für einen ganz bestimmten Standard – für eine bestimmte Größe, eine bestimmte Qualität oder eine bestimmte Ausstattung. Diese Beschränkung auf individuell festgelegte Kriterien macht gerade beim Einfamilienhaus bauen absolut Sinn. Alles andere wäre also gar nicht machbar und schon gar nicht seriös.

Und auch die Preise und Kosten auf dieser Website Haus-Selber-Bauen.com beziehen sich auf ein ganz bestimmtes Haus  – nämlich auf ein durchschnittliches Einfamilienhaus. Das heißt aber noch lange nicht, dass auch Sie ein durchschnittliches Einfamilienhaus bauen sollen. „Durchschnittlich“ bezieht sich vielmehr nur auf die Kriterien, die sehr viele Einfamilienhäuser erfüllen – vor allem die Größe und die Ausstattung.

  • Dadurch wird es einfacher, verschiedene Häuser mit ähnlicher Größe oder Ausstattung zu vergleichen und jeder kann sich ein realistisches Bild davon machen, was unter einem „normalen Standard-Einfamilienhaus“ zu verstehen ist. Was ein durchschnittliches Einfamilienhaus konkret ist, erfahren Sie hier auf dieser Info-Seite.
  • Tatsache ist jedenfalls, dass beim Hausbau unendlich viele Ausführungs-Varianten möglich sind und die tatsächlichen Endpreise immer davon abhängig sind, wofür sich ein Bauherr schlussendlich entscheidet.

Die Informationen auf dieser Seite helfen Ihnen dabei, ein „Gefühl“ dafür zu bekommen, was beim Hausbau „üblich“ ist, wie groß „normalerweise“ gebaut wird und welche „Standard-Ausstattungen“ im „Standard-Preis“ enthalten sind.

Mit diesem Wissen werden Sie in beim Vergleichen von verschiedenen Haus-Angeboten mit dem durchschnittlichen Standard-Haus nun in Zukunft rasch erkennen, ob ein von Ihnen ins Auge gefasstes Haus in der vergleichbaren Preisklasse liegt oder ob aufgrund der Größe und besseren Ausstattung doch alles ganz anders ist – viel teurer nämlich.

 KONKRET:  Wenn Sie ein Einfamilien bauen oder bauen lassen wollen und gleichzeitig wissen möchten, wie viel alles höchstens kosten darf, müssen Sie nur die auf dieser Website veröffentlichten Herstellungskosten je m² mit der Wohnfläche eines beliebigen Einfamilienhauses multiplizieren, um zu wissen, ob der angebotene Verkaufspreis im Rahmen liegt oder ob es sich dabei um ein Angebot handelt, das mehr oder weniger stark von einem „durchschnittlichen Einfamilienhaus“ abweicht.

Übrigens: Wie die hier schon mehrmals genannten und auf dieser Website (oft zum Leidwesen der ausführenden Baufirmen) veröffentlichten Herstellungskosten, mit denen die ausführenden Bauunternehmen kalkulieren, genau zu verstehen sind, können Sie gerne auf einer extra Info-Seite nachlesen.

 

Was ist ein durchschnittliches Einfamilienhaus?

Alle Preise und Baukosten, die Sie sowohl auf dieser Webseite als auch in allen hier zur Verfügung gestellten und angebotenen Hausbau-Ratgebern finden, beziehen sich immer auf ein Haus mit folgenden Eigenschaften – auf ein durchschnittliches Einfamilienhaus eben…

  • ca. 140 m² Wohnfläche, verteilt auf 
  • Erdgeschoß und Obergeschoß 
  • ca. 85 m² verbaute Kellerfläche 
  • Bauwerksgeometrie klar strukturiert, somit 
  • Keine oder nur wenige kostspielige Erker oder Vorbauten 
  • Satteldach, Pultdach oder auch Walmdach 
  • Grundrisse praktisch und benutzerfreundlich geplant
  • Geschlossene oder offene Raumaufteilung
  • Beliebige Bauweise, z.B. „klassische“ Ziegel-Massivbauweise oder beliebiges Fertighaus
  • Normaler Baugrund, ohne Grundwasser, Sumpf oder Fels 
  • Normaler Anteil an Glasflächen 
  • Ohne Wintergarten 
  • Sehr gute bezugsfertige Ausstattung
  • Hochwertige, passivhaus-taugliche Kunststoff- ODER Holzfenster mit 3-Scheiben-Verglasung und einem Gesamt-Fenster-Uw-Wert von max. 0,80W/(m²K).
  • Bodenbeläge als Parkett-, Laminat-, Stein- und Kunststoffböden 
  • Bad- und WC-Anlagen zur Gänze oder teilweise verfliest 
  • Zentrale Heizungsanlage und / oder Wohnraumlüftung ***
  • Innentüren mit Röhrenspankern, Echtholz-furniert oder lackiert
  • Wärmedämmungen entsprechend dem aktuellsten  Stand der Technik – vor allem auch in bauphysikalischer Hinsicht ***

WIE DIE PREISE GENAU ZU VERSTEHEN SIND

*** Der bisher „durchschnittliche“ Energie-Standard für ein Niedrigenergiehaus ist mittlerweile nicht mehr der anzustrebende Hausbau-Standard. Wer heute ein Einfamilienhaus bauen möchte, sollte sich vielmehr möglichst für einen NiedrigSTenergie- oder Passivhaus-Standard entscheiden. Da die Anzahl der Passivhäuser ständig steigt, werden auch die Kosten für ein Passivhaus immer attraktiver.

  WICHTIG!  Da Passivhäuser in der Regel wesentlich kompakter geplant werden, ist ein im Passivhaus-Standard geplantes und errichtetes heute übrigens nicht (mehr) teurer als ein „herkömmliches“ Haus – und wenn doch, dann liegen die Mehrkosten bei vielleicht 5 bis 10% der Gesamtbaukosten, die sich durch die Einsparung bei den Heiz- und Betriebskosten aber bereits nach nur wenigen Jahren zur Gänze amortisiert haben.

  • Nicht verwechseln: Nach dem Passivhaus-Standard gebaute Häuser müssen keine „echten“ Passivhäuser sein, weil der Passivhaus-Standard im Prinzip „nur“ die bauphysikalischen Werte der einzelnen Bauteile vorgibt, um zu erreichen, dass die Wärme möglichst lange im Haus bleibt. So gesehen könnte sogar ein Haus mit Ölheizung und Vollwärmeschutz aus Styropor ein „Passivhaus“ sein, was allerdings aus ökologischer Sicht keinen Sinn macht.

Bei einem echten Passivhaus geht es nämlich AUCH darum, die benötigte Energie in jeder Hinsicht nachhaltig zu erzeugen – also emissionslos und flammenlos mit einer Komfortlüftung, die auf Wärmerückgewinnung basiert.

FAZIT:  Da der Passivhaus-Standard das einzige Baukonzept mit Zukunft ist, schon bald den Stand der Technik beim Hausbau darstellen wird und die Kosten dafür schon derzeit auch nicht (wesentlich) höher sind asl bei herkömmlichen Häusern, gelten sämtliche auf meiner Website veröffentlichten Preise für jeden beliebigen Energie- bzw. Baustandard.

  • Wenn Sie also ein in jeder Hinsicht vernünftiges, wirtschaftliches und modernes Einfamilienhaus bauen wollen, spricht aus heutiger Sicht absolut nichts dagegen, Ihr Haus zumindest nach dem Passivhaus-Standard zu bauen – ein echtes Passivhaus, Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus wäre noch empfehlenswerter.

Wenn Sie ein Einfamilienhaus bauen wollen, das von einem durchschnittlichen Haus stark abweicht

Wird Ihr persönliches Traumhaus sehr stark von den auf dieser Seite beschriebenen Ausstattungsmerkmalen eines durchschnittlichen Einfamilienhauses abweichen, werden entsprechende Zu- oder Abschläge bei den Baukosten empfohlen.

Je nach Exklusivität der Ausstattung kann dabei mit einem Zuschlag von +10% bis sogar +20% gerechnet werden. Sollte Ihr Haus in der Ausstattung wesentlich bescheidener geplant sein, könnten Sie die auf dieser Website veröffentlichten Baukosten um bis zu -10% reduzieren. Trotzdem sollten Sie auf einen derartigen Abschlag verzichten und die möglichen Einsparungen als „Sicherheitspolster“ betrachten. 

Bitte auch zu beachten…

Ausgefallene oder extravagante Ausstattungen oder Architekturdetails können natürlich nicht durchschnittlich geschätzt werden. Spezielle Sonderausstattungen sind sehr individuell und hängen von Ihren jeweiligen Vorlieben oder Vorstellungen ab.

Derartiges ist aber nicht der unmittelbare Sinn dieser Informations-Webseite. Vielmehr geht es vor allem darum, dem Nutzer und damit auch Ihnen einen realistischen Überblick zu verschaffen, wie viel ein weitgehend normales, durchschnittliches Einfamilienhaus und die darin enthaltenen Bauetappen kosten dürfen oder kosten werden.

Da es allerdings auch bei einem durchschnittlichen Haus mitunter sogar große Preisunterschiede geben kann (z.B. aufgrund regionaler Besonderheiten), wurden alle Baukosten und Baukostenanteile auf den Bauetappen-Seiten auch in Prozent angegeben. Damit können Sie bei Bedarf auch von höheren oder niedrigeren Hauskosten ausgehen und Ihre individuellen Berechnungen anstellen.

In diesem Zusammenhang bitte unbedingt auch Ihre Baufinanzierung vergleichen. Damit sparen Sie sehr viel Geld. Und falls Sie keine Zeit haben, alle Kosten- und Preise-Seiten dieser Website zu durchforsten, ist das HausbaukostenBuch vermutlich ideal für Sie. Darin sind nämlich sämtliche Informationen dieser Webseite kompakt, übersichtlich und immer griffbereit zusammengefasst.

Homepage besuchen:

www.haus-selber-bauen.com/einfamilienhaus-bauen.html

Alles rund um Umbau, Ausbau und Bauen bei ImmobilienScout24

Kinder an die Smartphones!

Vor ein paar Tagen wischte ich mich durch die Fotogalerie meines Smartphones, auf der Suche nach einem bestimmten Bild. Plötzlich stoppte mein Finger. „Was war denn das?“, schoss es mir durch den Kopf. Auf dem Foto war ein rechtes Bein zu sehen, im blaugeringelten Schlafanzug. Es gehörte definitiv zu meinem Sohn, soviel war klar. Wie aber kam das Bein in die Fotogalerie? Als ich ihn rief und genau das fragte, schaute er mich mit seinem schuldbewussten Blick an: senkte die Augen und ließ Blasen aus seinem Mund blubbern.

Was fragte ich auch so blöd, die Antwort lag ja auf der Hand. Wann immer er eine Gelegenheit fand, „lieh“ er sich mein Gerät aus. Zog es aus meiner Tasche. Stibitzte es, während es zum Aufladen an der Steckdose hing. Oder nahm es beim Vorbeilaufen ganz einfach vom Tisch. Den letzten Versuch hat er wohl unfreiwillig dokumentiert. Mein Sohn ist zweieinhalb Jahre alt. Manche würden nun schreiend zusammenbrechen und ihn für einen perfekten Beleg für ihr ausgemachtes Horrorszenario halten: Wir alle verblöden in der digitalen Welt. Wir sind süchtig nach den Geräten, die uns mit ihr verbinden. Wir verarmen letztlich nicht nur geistig, sondern auch sozial. Und lassen dabei unsere Kinder verwahrlosen.

Einer der führenden Vertreter dieser Auffassung ist Manfred Spitzer. Ein Bestsellerautor mit Arztausbildung und telegener Begabung. Erst vergangenen Montag zeigte er wieder sein ganzes Können, als er in der Sendung „Hart aber fair“ allen die Leviten las, weil sie sich durch das Internet ihre Gesundheit ruinierten. „Die Folgen der Digital-Ära sind weit schlimmer für die Menschheit als es Nikotin je war.“ So lautet seine neuste Devise.

Wie gut, dass ich wenigstens nicht mehr rauche. Ansonsten könnte es um mich nicht mehr schlimmer stehen: Ich habe viereckige Augen, bin fantasiearm, bewegungsfaul, tendenziell verfettet. Asozial. Und das alles nur, weil ich in meiner Kindheit und Jugend mehr ferngesehen habe, obwohl doch damals genügend Fachleute vor den Folgen des Fernsehkonsums gewarnt hatten. Bei mir ist die Fehlentwicklung sogar so weit fortgeschritten, dass ich nur lesen lernen wollte, um in der Fernsehzeitung das Programm und die Anfangszeiten selbst nachlesen zu können. (Wie, Pumuckl ist schon lange vorbei?) Heute trage ich mein Smartphone stets mit mir und lasse meine Kinder auf Youtube Filmchen schauen. Wie sollte so jemand den Nachwuchs vor der digitalen Verblödung bewahren?!

Aber solche Bewahrer braucht es doch gar nicht! Das sagen zumindest die anderen, die auch manchmal im Fernsehen auftreten, zum Glück auch an jenem Montagabend bei „Hart aber Fair“. Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar konnte den Spitzers dieser Welt eine einfache und auch beruhigende Erklärung entgegensetzen, zumindest was die Smartphones angeht: „Das ist ein tolles Gerät, das ist Magie“. Es treffe den Nerv der Gesellschaft.

Mein Sohn sieht das genauso. Denn das Gerät reagiert ganz so, wie es in seiner kindlichen Welt auch zugeht: Wenn man mit dem Finger drauf patscht, passiert etwas. Manchmal macht es klick, dann hat man ein Foto, das man anschauen kann. Manchmal macht es Töne. Dann wieder klingelt es und man kann mit Menschen sprechen, die sich darin versteckt haben. Falls es ein Kind geben sollte, das von so einem Gerät nicht fasziniert ist, müsste man sich um dieses Kind wirklich Sorgen machen.

Dürfen meine und andere Kinder in diesen jungen Jahren trotzdem ständig und grenzenlos mit meinem Smartphone agieren? Nein, dürfen sie natürlich nicht. Wenn man ihnen das auf gute Weise klar machen will, dann lebt man es ihnen am besten vor anstatt es ihnen zu verbieten. Man hat selbst sein Smartphone nicht ständig am Ohr oder vor der Nase. Man steckt Zeiten ab, in denen man Fotos anschaut oder aufnimmt, in denen man telefoniert oder chattet. Zwischendurch gibt es viele Phasen, in denen man einfach nur isst, spazieren geht, schläft oder ein Buch liest. Wer verhindern möchte, dass Kinder mit dem Internet verblöden, muss ihnen den Umgang damit beibringen. Am besten so früh wie möglich. Denn die digitale Welt ist ein selbstverständlicher Teil unseres Lebens. Sie wird nicht mehr verschwinden – allen Apokalyptikern zum Trotz.

Und gerade uns Eltern ermöglicht sie einen ungeheueren Fortschritt: Mit der digitalen Technik lassen sich Beruf und Familie besser vereinbaren. Wir sind in der Lage, orts- und zeitunabhängiger zu arbeiten. Um so seltsamer doch, dass uns Eltern ständig ein schlechtes Gewissen eingeredet wird, wenn sich unsere Kinder auch für diese Technik interessieren.

Die Sozialpsychologin Sonia Livingstone forscht seit 25 Jahren im Bereich Jugend- und Kindermediennutzung. In einer Studie mit Eltern von Kindern im Alter zwischen drei und acht Jahren hat sie festgestellt, dass es viele Eltern als Versagen empfinden, wenn sich ihre Kinder mit dem Smartphone oder auch mit Youtube-Filmchen beschäftigen. „Sogar in diesem digitalen Zeitalter herrscht die Annahme vor, dass gute Eltern ihre Kinder von digitalen Medien fernhalten.“ Sie weist darauf hin, dass mittlerweile jedoch auch die jüngeren Eltern einer Generation angehören, die selbstverständlich mit dem Internet aufgewachsen ist. Die mit der Technik und ihren Daten gut umzugehen weiß.

Statt uns ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen, sollten wir im Gegenteil eine Debatte darüber führen, in welchem Umfang dieser Medienkonsum gut und sinnvoll ist. Das schlägt Livingstone vor. Und dabei mehr Angebote einfordern, die kind- und altersgerecht sind. Klingt sehr plausibel.

 

Gesichtet:

http://www.nido.de/artikel/kinder-an-die-smartphones/

10 Dinge, die ihr bei eurem Chef einfordern solltet

 

1. Überstundenausgleich

Ganz ehrlich: Viele leisten doch weit mehr Arbeits- und Überstunden ab, als im Vertrag festgehalten. Das ist arbeitsrechtlich nicht erlaubt! Klar muss man nicht gleich zum Chef rennen, weil man mal eine Stunde länger da war. Aber wenn das zur Regel wird, solltet ihr mit eurem Chef unbedingt darüber reden, wie man die Aufgaben besser verteilen kann und einen Ausgleich für eure Überstunden einfordern. Seht mal im Vertrag nach – vielleicht findet ihr dort eine Regelung, wie Überstunden abgegolten werden.

2. Arbeit in Teilzeit

Ihr wollt zum Beispiel mehr Zeit für die Familie oder Weiterbildung haben? Dann könnt ihr eine Teilzeit-Regelung bei eurem Chef beantragen. Im Gesetz heißt es: „Der Teilzeitanspruch gilt für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis bereits länger als sechs Monate bestanden hat“ (§ 8 Abs. l TzBfG) und deren Arbeitgeber in der Regel mehr als l5 Arbeitnehmer beschäftigt (§ 8 Abs. 7 TzBfG). Sprechen allerdings „betriebliche Gründe“ wie Engpässe in der Organisation dagegen, kann euer Chef den Antrag ablehnen. Ihr solltet es aber auf jeden Fall versuchen!

3. Flexible Arbeitszeiten

Laut des Jobbewertungsportals „kununu“ wünschen sich 51,43 Prozent der Arbeitnehmer flexiblere Arbeitszeiten. In manchen Jobs ist Gleitzeit nicht möglich. Oft aber macht es gar keinen Unterschied, ob ihr von 8 bis 17 Uhr in der Arbeit sitzt oder von 9 bis 18 Uhr. Ihr solltet auf jeden Fall einen Gesprächstermin bei eurem Chef vereinbaren – und einfach mal fragen. Das Gleiche gilt für Homeoffice. Kununu hat erhoben: Über ein Drittel der Arbeitnehmer würde sich wünschen, auch von zu Hause arbeiten zu können. In vielen Branchen ist das möglich!

4. Angemessene Bezahlung

In vielen Berufen ist es immer noch so, dass wir Frauen weniger verdienen als Männer. Verpasst deshalb keine Gelegenheit für ein Gehaltsgespräch und fordert eine branchenübliche Bezahlung! Wichtig: Legt dar, WARUM ihr mehr Geld verdient habt und gebt Beispiele für erfolgreiche Projekte.

5. Betriebliche Rente

Was längst nicht alle wissen: Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge. Das heißt, man kann Teile seines Gehalts in die Rente investieren, ohne Steuern und Sozialabgaben darauf zu zahlen. Das Gute: Viele Arbeitgeber bezuschussen den Betrag noch. Überraschend: Laut kununu ist die betriebliche Rente nur jedem zehnten Arbeitnehmer wichtig. Dabei sollte jeder, der noch nicht fürs Alter vorgesorgt hat, mit seinem Finanzberater sprechen – und gleich danach mit seinem Chef!

6. Mehr Verantwortung

Ihr habt das Gefühl, ihr könnt mehr leisten? Dann sagt es eurem Chef! Schlagt konkret vor, welche neuen Aufgaben ihr euch vorstellen könnt und warum – vielleicht ergibt sich sogar ein Aufstieg auf der Karrierereleiter!

7. Arbeitszeugnis

Nach der Kündigung gerät das schnell mal in Vergessenheit. Fordert das Zeugnis aktiv bei eurem Arbeitgeber ein – sonst kommt es unter Umständen nie! Und ihr ärgert euch nachträglich über die fehlenden Unterlagen für euren Lebenslauf!

8. Bildungsurlaub

In den meisten Bundesländern habt ihr einen Anspruch auf bezahlten Urlaub (meist 5 bis 10 Tage) für Weiterbildung. Wenn ihr euch weiterentwickeln möchtet, solltet ihr den auch einfordern! Mit Hilfe des Deutschen Bildungsservers könnt ihr euch informieren, wie viele Tage euch in eurer Region zustehen.

9. Ergonomischen Arbeitsplatz

Der Tisch ist zu hoch, der Stuhl zu tief? Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Mitarbeitern den Arbeitsplatz so einzurichten, dass sie keine körperlichen oder seelischen Schäden davontragen. Spätestens, wenn ihr merkt, dass ihr mit Schmerzen nach Hause geht, solltet ihr mit eurem Chef sprechen!

10. Feedback

Ihr ackert und ackert und ackert – und nichts passiert? Kein Lob, kein Tadel, ihr bekommt gar keine Rückmeldung? Frustrierend. Schließlich möchte man wissen, wie gut man den Job macht. Wenn euer Chef nicht von selbst Mitarbeiter-Gespräche anbietet, solltet ihr unbedingt darauf bestehen. Nur so könnt ihr euch verbessern und auch die Grundlage für Gehaltsgespräche schaffen.

zum Artikel:

www.brigitte.de/liebe/persoenlichkeit

Strom­rechnung: Was tun, wenn der Versorger zu hohe Abschläge ansetzt?

Wie viel Geld Energieversorger monatlich kassieren dürfen, ist klar geregelt: Der Verbrauch entscheidet. Trotzdem gibts oft Streit. Finanztest erklärt die Regeln für die Abschlags­zahlung bei Strom und Gas – und sagt, was Kunden tun können, wenn der Energieversorger nicht spurt.

Die Regeln sind eindeutig

Erstaunlich: Immer wieder gibts Ärger um die laufenden Zahlungen für Strom und Gas. Dabei sind die Regeln eindeutig: Kunden müssen pro Monat ein Zwölftel des Betrags zahlen, der dem Energieversorger fürs laufende Jahr wahr­scheinlich zusteht. Das ist leicht zu errechnen, wenn der Anschluss schon im Vorjahr bestand und sich die Faktoren für den Energieverbrauch nicht geändert haben: Die im Vorjahr verbrauchten Kilowatt­stunden sind mit dem aktuellen Preis einschließ­lich aller Steuern und Umlagen zu multiplizieren, etwaige Gebühren zu addieren und der Gesamt­betrag auf die nächsten zwölf Monate zu verteilen.

Erhöhung nur bei steigenden Preisen …

Das heißt auch: Bei gleich­bleibendem Verbrauch darf der Energieversorger höhere Zahlungen nur verlangen, wenn Strom- oder Gaspreis oder Gebühren steigen.

… oder veränderten Wohn­verhält­nissen

Etwas schwieriger wird es bei Einzug in eine neue Wohnung oder wenn sich wegen neuer Geräte, energie­intensiver Bauarbeiten, Familien­zuwachs oder Auszug erwachsener Kinder der Verbrauch ändert. Der Energieversorger muss dann so gut wie möglich schätzen, wie hoch der Energieverbrauch und damit die Jahres­rechnung sein werden. Energieversorger haben reichlich Vergleichs­daten und können ziemlich gut schätzen – wenn sie wollen.

System oder Versehen?

Trotz klarer Regeln gibt es häufig Ärger.

  • Extra­Energie verurteilt. Regel­mäßig hielt der Energieversorger Extra­Energie an hohen Monats­abschlägen fest, obwohl den Kunden für das voran­gegangene Jahr teil­weise mehr als 500 Euro Gutschrift zustand. Eine Klage der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen stoppte das Unternehmen. Klare Ansage des Land­gerichts Düssel­dorf: Mehr Geld als absehbar nötig zu kassieren, ist rechts­widrig (Az. 12 O 474/12). Verstößt Extra­Energie gegen die Vorgaben der Richter, drohen Ordnungs­gelder von bis zu 250 000 Euro oder Haft für die Geschäfts­führer.
  • Leser­beschwerde zu Eon. Gleich zweimal schoss Eon bei der Berechnung der monatlichen Gas-Abschlags­zahlungen von Finanztest-Leser Daniel Casado aus Duisburg übers Ziel hinaus und berechnete bis zu 85 Euro zu viel. Ursache unbe­kannt. „Wir haben leider fest­stellen müssen, dass uns hier ein hand­werk­licher Fehler unter­laufen ist, für den wir uns ausdrück­lich entschuldigen möchten“, sagte Eon-Sprecher Maximilian Heiler.
  • Trick mit elf Abschlägen. Oft heißt es bei Energieversorgern so oder so ähnlich: „Bei uns zahlen Sie elf Abschläge, der zwölfte wird mit dem Ergebnis der Jahres­abrechnung verrechnet.“ Das ist in Ordnung, wenn zur Berechnung des Abschlags der voraus­sicht­liche Betrag der Jahres­rechnung auf zwölf Monate verteilt wird. Verteilen Anbieter die Jahres­kosten dagegen auf nur elf Monate, ist das rechts­widrig. Verbraucher können verlangen, den Abschlag entsprechend, also um 8,3 Prozent, zu senken.

Bei unrecht­mäßiger Erhöhung Wechsel sofort möglich

Gut für Betroffene: Weigert sich der Energieversorger zu Unrecht, die Abschlags­zahlung zu senken, oder erhöht er sie ohne Grund, können sie sofort wechseln. Rechts­anwalt Thomas Holl­weck, ein auf Verbraucherrecht spezialisierter Rechts­anwalt aus Berlin, erklärt: „Hält sich ein Energieversorger nicht an die gesetzlichen Rege­lungen, so haben Kunden das Recht, diesen Vertrag vorzeitig zu beenden.“

Adresse der Quelle:

https://www.test.de/Stromrechnung-Was-tun-wenn-der-Versorger-zu-hohe-Abschlaege-ansetzt-4988652-0/

Die Probleme in heutigen Haushalten mit der IT

Ja, natürlich, es ist schon richtig, dass die Computertechnologie und natürlich das Internet unser Leben wesentlich erleichtern. Manche Sachen kann man sich als jemand, der ohne Internet und Heim-PC und Handy aufgewachsen ist, gar nicht mehr vorstellen. Man fragt sich ab und zu, wie viel Zeit man für manche Recherche oder einfach eine Fahrplanauskunft zum Beispiel aufbringen musste im Vergleich zu heutigen Zeiten, wo man jederzeit und fast von überall online gehen kann. Nun gibt es, wie meine Mutter immer sagt, in jedem Paradies eine Schlange. In diesem Fall haben wir es gleich mit mehreren Schlangen. Das fängt schon damit an, dass es in der Natur der Sache liegt, dass Technik, die immer komplexer wird, zwangsläufig Fehler verursacht. Waren Sie schon mal in einer Familie, während der Internet-Router ausfällt und keiner mehr ins Netz kann? Oder das Handy gerade dann abstürzt, wenn man mit einer geliebten Person chattet? Oder der Drucker genau in dem Moment die Verbindung aus unbekannten Gründen verliert, wenn man ihn ganz dringend braucht? Häufig hilft dann nur noch ein Fachmann, der einem hier aus der Klemme hilft. Bloß, auch hier ist es schwierig, einen kompetenten Experten für IT zu finden. Immerhin gibt es schon einen gewissen Unterschied, ob jemand meine Waschmaschine repariert oder in meinen Computer sehen kann. Heutzutage ist doch auf dem heimischen PC oder dem Smartphone das ganze Leben gespeichert. Fotos, Videos, Mails, Chat-Verläufe, Bankkonten, berufliche Sachen, einfach vieles, was man einem Fremden nicht unbedingt zeigen möchte.
Ich habe da richtig Glück gehabt und eine hervorragende PC Hilfe Berlin gefunden. Ohne einen solchen IT-Experten verliert man einfach zu viel Zeit, die meisten Leute bringen schließlich ihr Auto auch in die Werkstatt. Nicht nur im beruflichen Leben ist eine funktionierende PC-Technik heutzutage elementar, auch im privaten Bereich sollte man sich rechtzeitig um einen guten PC-Fachmann oder möchten Sie mit einer pubertierenden Tochter darüber diskutieren, warum das Internet nicht geht?

Vergessen an der Steckdose – Handyladegeräte fressen Strom für 51 Euro im Jahr

Der hohe Stromverbrauch von Elektronik im Stand-By-Modus ist vielen Verbrauchern mittlerweile bewusst. Doch wie steht es mit den Betriebskosten von Geräten, die auf ihren Einsatz warten, wie Drucker, TV-Receiver oder Laptops?

Das Bundesamt für Umweltschutz warnt, dass ein deutscher Durchschnitthaushalt für die Bequemlichkeit, alle Geräte immer sofort nutzen zu können, schnell über 100 Euro im Jahr bezahlt. Eine Heimkino-Anlage oder ein großer Fernseher sind sogar deutlich teurer. Faustregel: Ein Watt Leistung kostet etwa 2,50 Euro im Jahr. Eine Hifi-Anlage im Leerlauf frisst also bei einem Verbrauch von 21 Watt etwa 53 Euro im Jahr.

Ladegeräte als Stromfresser

Doch auch vermeintlich kleine Stromfresser können teuer werden: Vier Netzteile, mit denen Handys, Tablets oder Kameras aufgeladen werden, verbrauchen durchschnittlich 175 kWh pro Jahr, rechnet das Umweltbundesamt vor. Bei einem Strompreis von 29 Cent je Kilowattstunde (kWh) macht das 51 Euro.

Die Aktion „No-Energy“ listet auf ihrer WebseiteStromfresser aus der Rubrik Kommunikation und Unterhaltung auf. So verbraucht etwa der Farblaser-Drucker Magicolor 2300 Desklaser von Minolta QMS Strom für 233 Euro im Jahr – ohne auch nur eine einzige Seite gedruckt zu haben. Auch der DVD-Festplattenrekorder Activity Media Center 350 Sat von Fujiutsu Siemens ist ein Stromfresser: 160 Euro werden allein im Standby-Modus fällig.

 

Um zu testen, ob das eigene Ladegerät im Leerlauf Strom frisst, muss man es nur anfassen: Ist es warm, fließt Strom. Zu den häufigsten Stromfressern gehören laut Umweltbundesamt außerdem auch dimmbare Lampen im Haus – denn auch sie haben ein Netzteil.

Um Leerlaufkosten zu vermeiden, hilft nur konsequentes Abschalten, auch wenn das unbequem sein mag. Zugegeben: Die Wartezeit, bis der Kaffee fließt, oder der Herumstehen, bis sich der Laserdrucker aufwärmt, können nerven. Bei  manchen Videogeräten und Receivern gehen durch das Ausschalten gar Informationen zu Datum und Uhrzeit oder vorprogrammierte Aufnahmen verloren. Doch neuere Geräte halten das aus: Sie sorgen mit einem integrierten Akku vor: Dieser überbrückt die Zeit, in der das Gerät vom Netz getrennt ist. So bleiben alle Einstellungen erhalten.

Nur ganz selten ist es sogar billiger, die Geräte im Leerlauf zu lassen, statt sie immer wieder an- und auszuschalten. So verbraucht etwa der 19-Zoll-Monitor 996N High Res von Yakumo angeblich 3,6 Watt im Stand-By-Modus, aber nur 3,5 Watt im Ruhezustand, wenn lediglich der Bildschirm auf schwarz schaltet.

 

Von:

http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/stromfresser-im-haushalt-233-euro-fuer-bequemlichkeit_id_3700311.html

Lifestyle-Guide: Wo Frauen High Heels und Wanderstiefel tragen

Sie gilt als provinziell und prätentiös. Als einerseits traditionell und behäbig, andererseits überteuert und arrogant. Das Image der bayerischen Hauptstadt war noch nie das beste – obwohl gleichzeitig immer mehr Menschen in ihr leben wollen.

Denn eigentlich ist München unglaublich lebenswert. Das betonen nicht nur Einheimische. Sondern das sagt jetzt endlich auch mal jemand von außerhalb. Und zwar öffentlich und auf 208 Seiten.

„Schön, leicht, authentisch und entspannt“, so hat die Wienerin Nicole Adler München stets erlebt. Deshalb hat sie der Stadt ihr zweites Buchprojekt gewidmet. „München for Women“ kommt als optisch ansprechendes Coffee-Table-Book daher: broschiert, Tagebuch-Größe, goldene, geschwungene Schrift.

Beim ersten Durchblättern könnte der Eindruck entstehen, einen weiteren, hochwertig präsentierten Shopping-Guide in Händen zu halten. Doch „München for Women“ will etwas anderes.

„Wir haben ganz bewusst nicht nur Orte für den Konsum gewählt. Das Buch ist lifestylig, aber kein Shopping-Guide“, betont denn auch gleich Kera Till, die das Buch gestaltet und mit ihren Illustrationen dekoriert hat, die sonst in Publikationen wie „Vogue“ oder „Elle“ zu sehen sind.

Wie eine Freundin als Fremdenführerin

„Die schönste Art, eine Stadt kennenzulernen, ist es doch, diese von einer guten Freundin gezeigt zu bekommen“, erläutert Herausgeberin Adler das Konzept. Beide hatten dabei eine Frau vor Augen, die wie sie viel reist, gewisse Ansprüche hat, aber auch ein Picknick an der Isar zu schätzen weiß. Eine angeblich typische Münchnerin.

Was macht diese nun aber aus? „Sie liebt ihre Stadt abgöttisch“, fällt Adler als erstes ein. „Als Wienerin fand ich das interessant, denn wir lieben unsere Stadt auch, stehen ihr aber eher kritisch gegenüber. Wir haben da eine etwas intellektuellere Herangehensweise.“

Eine bewusst gesetzte Spitze und schöne Vorlage für Till, selbst überzeugte Münchnerin: „Das liegt aber auch nur daran, dass wir unsere Stadt immer verteidigen müssen“, erklärt sie.

Die Münchnerin zeichne sich dadurch aus, dass sie durchaus gerne auf High Heels im Nachtleben unterwegs ist, für ihr Wohlbefinden zu Maniküre und Pediküre und zur Kosmetikerin geht. Ähnlich also wie Pariserin oder New Yorkerin. Mit dem Unterschied, dass die bayerische Version der stilsicheren Großstädterin es bei allem etwas weniger hektisch angehen lässt.

Sie sitzt auch gerne mal tagsüber bei einem Kaffee in der Sonne oder flitzt trotz Businessgarderobe mit dem Radl durch die Stadt; am Freitagnachmittag tauscht sie die High Heels gegen Bergstiefel; unterm Jahr nippt sie zwar gerne am Champagner, in zwei Wochen des Jahres mutiert sie allerdings zur begeisterten Biertrinkerin; und im Sommer legt sie sich im Bikini an die Isar.

Prominente Frauen geben Tipps

Belege dafür, wie lässig, schön, charmant und eigen die Münchnerin als solche ist, finden sich zuhauf in „München for Women“, dank interessanter Interview-Partnerinnen.

Polly Lapkovskaja, aka Pollyester, erzählt reflektiert über Musikszene und die Arbeitsbedingungen für Kreative in der Stadt. Uschi Obermaier verrät, wo München noch immer etwas vom Flair der wilden 60er und 70er hat. Designerin Ayzit Bostan erklärt, warum für ihr Atelier nur ein Viertel in Frage kam: das hinterm Hauptbahnhof.

Das schönste Kompliment jedoch stammt von Barbara Vinken. Die renommierte Literaturwissenschaftlerin hat im Laufe ihrer akademischen Karriere diverse Weltstädte nicht nur als Bewohnerin erlebt, sondern stets auch ihr analytisches, gnadenloses Wissenschaftlerinnen-Auge auf sie gerichtet.

„Ich bin aus Zürich weggegangen, weil mir München erotischer erschien“, gibt sie auf für sie ungewöhnlich unwissenschaftliche Art und Weise preis.

Und: Die Münchnerin, die sehe „immer noch aus wie die blonde Madonna mit Veilchenaugen in der Krippe im Kloster zu Frauenchiemsee“ und sei auch so „weich, erfüllt und heiter“. Mit einem Unterschied: Sie finde es vollkommen selbstverständlich, das Geld selbst zu verdienen.

Erfüllungsgarantie beim Hausbau

Ihre 5. Hausbauerfolgsformel im Ratgeber-eBook Die ultimative Hausbau Erfolgsformel lautet „keine unbesicherten Vorauszahlungen“, und Sie raten dazu, sich von der ausführenden Firma eine „Erfüllungsgarantie“ geben zu lassen.

Was ist damit gemeint?

Vielen Dank im Voraus

Magnus

Antwort

Hallo Magnus,

in Zusammenhang mit Ihrer Frage zur Erfüllungsgarantie empfehle ich Ihnen, sich bei Bedarf einfach von Ihrer finanzierenden Bank informieren zu lassen. Vorweg kann ich Ihnen aber gerne kurz erklären, was eine Erfüllungsgarantie ist:

Die Erfüllungsgarantie sichert den Bauherr und Käufer für den Fall ab, dass der Verkäufer den vertraglich vereinbarten Pflichten nur teilweise oder gar nicht nachkommt. Im Unterschied zur Liefergarantie sowie zur Gewährleistungsgarantie, durch die lediglich die Erfüllung einzelner Pflichten abgesichert wird, hat die Erfüllungsgarantie die Gesamterfüllung eines vereinbarten Vertrages zum Gegenstand.

Um Sie wirklich konkret beraten zu können, müsste ich Ihr Bauvorhaben und die damit verbundenen Vertragswerke kennen, was aber nicht der Fall ist. Tatsache ist, dass eine Erfüllungsgarantie ein besonderes Instrument ist, welches allerdings nicht immer zwingend erforderlich ist. Ich selbst empfehle eine Erfüllungsgarantie eigentlich immer nur aus einem einzigen (wichtigen) Grund:

Die Erfüllungsgarantie (über ca. 10% des Auftragsvolumens) ist für private Bauherrn eine einfache, wirkungsvolle und vor allem kostengünstige Möglichkeit, die Bonität eines Hausanbieters zu „hinterfragen“. Für seriöse Unternehmen mit guter Bonität stellt eine Erfüllungsgarantie jedenfalls keinerlei Problem dar. Verweigert ein Unternehmen allerdings – aus welchen Gründen auch immer – eine Erfüllungsgarantie, kann das ein erstes Zeichen eines Liquiditätsproblems sein. Die Erfüllungsgarantie schränkt nämlich den Kreditrahmen des Unternehmens ein. Für den Unternehmer ist eine Erfüllungsgarantie also mit einer Barzahlung gleichzusetzen.

Eine in der Baupraxis gängige Alternative zur Erfüllungsgarantie ist der Deckungsrücklass, welcher normalerweise zwischen 7 und (empfehlenswert) 10% der jeweiligen Abrechnungssumme liegt. Dieser Deckungsrücklass wird auch gerne Mängelreserve genannt. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Bauvorhaben nach tatsächlichen Mengen (nach Aufmaß) abgerechnet wird. Bei jeder Rechnung (Teilrechnungen und Schlussrechnung) wird daher vom Auftraggeber (von Ihnen als Bauherr) ein Deckungsrücklass einbehalten. Dieser Deckungsrücklass wird nach der Legung der Schlussrechnung erst dann an das ausführende Unternehmen ausbezahlt, wenn das Unternehmen dafür eine Bankgarantie in der Höhe des Deckungsrücklasses vorlegt.

Grundsätzlich geht es also immer darum, ein Gleichgewicht zwischen der vom Unternehmen erbrachten Leistung und der dafür vom Bauherrrn geleisteten Zahlung herzustellen.

Bei Pauschalaufträgen sorgt dafür ein Zahlungsplan, wobei hier die sicherste Lösung ist, den jeweiligen Baufortschritt von einem Bausachverständiger prüfen zu lassen (zuerst Baufortschritt-Bestätigung, dann Zahlung). Bei Aufträgen, die nach Aufmaß abgerechnet werden, muss „lediglich“ geprüft werden, ob die verrechneten Listungen auch tatsächlich (mängelfrei) erbracht wurden. Ist das der Fall, liegt also keine unbesicherte Vorauszahlung vor, weil ja die erbrachte Leistung den Gegenwert darstellt.

Um all diese Abrechnungs-Varianten, die nicht selten mit einem nicht unbeträchtlichen Aufwand verbunden sind, zu verhindern, bieten übrigens einige Hausanbieter schon eine ganz andere (sichere) Finanzierungsvariante an: Der Bauherr übergibt dem Hausanbieter eine unwiderrufliche Bankgarantie über die gesamte Auftragssumme und diese Bankgarantie wird erst dann „gezogen“, wenn das Haus komplett (mängelfrei) fertiggestellt und an den Bauherrn übergeben wurde. Dazwischen gibt es keinerlei Abrechnungen. Diese Variante ist eigentlich absolut sicher. Zuerst das Haus, dann das Geld. Im schlimmsten Fall wird – aus welchen Gründen (z.B. durch Insolvenz) auch immer – das Haus nicht fertig. In diesem Fall haben Sie dann aber auch nichts für das (halbfertige) Haus bezahlt.

Ob aber immer alles so einfach geht, hängt immer von den Vertragspartnern ab. Am besten sprechen Sie allfällige Bedenken immer direkt gegenüber dem Hausanbieter aus. Seriöse Firmen werden alles tun, um aus Ihnen einen zufriedenen Kunden zu machen. Wenn man nicht auf Ihre Wünsche oder Bedenken eingeht oder nicht eingehen kann, gibt es immer auch andere (bessere) Hausanbieter.

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber

zur Webseite:

http://www.haus-selber-bauen.com

Vorlesen hat positive Wirkung auf die Entwicklung von Kindern

Eine Studie zeigt, dass regelmäßiges Vorlesen Kindern Vorteile bringt. Vorlesen unterstützt die persönliche Entwicklung eines Kindes, die Eltern-Kind-Beziehung wird gestärkt, die Kinder sind in der Schule erfolgreicher und ihr soziales Empfinden und Verhalten wird positiv beeinflusst. Vorlesen ist eine Investition für Leben!

Die Vorlesestudie ist ein Projekt, das seit 2007 jährlich gemeinsam von der „Stiftung Lesen“, der „Deutsche Bahn Stiftung“ und der Wochenzeitung „Die Zeit“ durchgeführt wird. Mit wechselnden Themen wird das Vorleseverhalten in Deutschland erforscht und ausgewertet.
Es wurden für die Vorlesestudie 2015 vom Feldinstitut Iconkids & Youth 524 acht- bis zwölfjährige Kinder und ihre Mütter persönlich befragt. Die Untersuchung ist somit maßgebend für Familien und Kinder im Vorlesealter.

 

Vorlesen und Erfolg in der Schule hängen zusammen

Die Ergebnisse der Vorlesestudie, welche am 09.11.2015 von den Initiatoren und der Studienleiterin in Berlin vorgestellt wurden, brachten zum Vorschein, dass rund 70 Prozent der acht- bis zwölfjährigen Kinder aller Bildungsschichten, denen täglich vorgelesen wurde, im Fach Deutsch eine gute oder sogar sehr gute Note hatten. Auch in anderen Fächern wie Sachkunde/Biologie und Kunst oder in Mathematik und der ersten Fremdsprache haben sie besser abgeschnitten als gleichaltrige Kinder, denen wenig oder gar nicht vorgelesen wird.

Auch über die schulischen Leistungen und das Wohlbefinden in der Schule wurden die Mütter und Kinder befragt. Ihren Angaben zufolge gehen 83 Prozent der Kinder, denen täglich vorgelesen wird, sehr gerne in die Schule. Bei den wöchentlich belesenen Kindern sind es 67 Prozent und von den Kindern, denen nicht vorgelesen wird nur 43 Prozent.
Gute Leistungen in der Schule wurden von 84 Prozent der Mütter bestätigt, die ihren Kindern täglich vorlesen. Von den weniger belesenen Kindern sind 63 Prozent und von den Kindern, denen niemand vorliest gerade noch 32 Prozent gute Schüler …unabhängig vom Bildungshintergrund der Familien.

Die Leiterin des Institus für Lese- und Medienforschung Simone Ehmig teilte mit: „Tägliches Vorlesen unterstützt Kinder auch dann in ihrer Entwicklung, wenn die Eltern kein Abitur und keinen Hochschulabschluss haben. Jeder Vater und jede Mutter sollte diese Möglichkeit nutzen, um das eigene Kind zu fördern.“

Vorlesen fördert soziale Kompetenz bei Kindern

Bei Kindern, deren Eltern ihnen regelmäßig vorlesen, ist der allgemeine Gerechtigkeitssinn besonders ausgeprägt und sie sind häufiger darum bemüht, andere in die Gemeinschaft zu integrieren. Vorlese-Kinder werden öfter als fröhlich und selbstbewusst beschrieben und sie sind für andere da, wenn es denen nicht gut geht. Sie teilen mit anderen Kindern und sie können Geheimnisse für sich behalten.
Diese Erkenntnis war für Antje Neubauer von der Deutschen Bahn Stiftung der Anlass, um die Wichtigkeit des Vorlesens zu verdeutlichen. Sie teilte mit: „Diese Kinder sind zupackend und aktiv. Sie haben die Chance, sich zu starken Persönlichkeiten zu entwickeln. Sie sind eher bereit, in ihrem späteren Berufsleben Verantwortung zu übernehmen und kreativ Dinge voranzubringen.“

Die Bekanntgabe der Ergebnisse der Vorlesestudie 2015 wurde von den Initiatoren auch genutzt, um zur Teilnahme am 12. Bundesweiten Vorlesetag aufzurufen, der dieses Jahr am 20. November stattfindet 

 

Von:

http://www.vorname.com/ratgeber/entwicklung

Günstigen Solarstrom abzapfen – Solaranlage pachten – und Stromrechnung senken

Würden auch Sie gerne Solarstrom nutzen, scheuen sich aber davor, weil Sie sich mit der Technik und der Bürokratie, die mit der Installation verbunden ist, nicht auskennen? Jetzt gibt es eine Alternative: Sie können Ihr Dach verpachten.

Das Interesse an Solaranlagen ist bei privaten Hausbesitzern in Deutschland ungebrochen hoch. Aber viele scheuen sich den Erwerb, weil sie von dem bürokratischen und organisatorischen Auswand zurückschrecken, der mit der Installation auf dem eigenen Dach verbunden ist. Manchen fehlt auch nur das nötige Kleingeld. Was viele Häuslebauer nicht wissen: Es gibt eine Alternative, um ebenfalls in den Genuss von Solarstrom zu kommen. Das Zauberwort heißt: Pachten. Focus Online sprach mit Florian Berghausen, Geschäftsführer der DZ-4 GmbH, die Solarstromanlagen und auf Wunsch auch Stromspeicher dazu vepachtet.

1. Wer kann das Angebot nutzen? Nur Hausbesitzer mit Eigenheim oder alle, die Dächer haben?

Florian Berghausen: In erste Linie ist das Angebot für private Hausbesitzer geeignet. Voraussetzung ist, dass der Kunde Besitzer der Immobilie ist und in ihr wohnt. Dann kann der Kunde als Pächter der Anlage den produzierten Solarstrom selber nutzen oder in das Stromnetz einspeisen und verkaufen.

2. Wie lange muss ein Verpächter sich binden?

Berghausen: Das Konzept sieht vor, dass die Anlage mindestens 20 Jahre auf dem Haus ihren Dienst verrichtet. Erst einmal wird dem Kunden ein zehnjähriger Pachtvertrag angeboten, den er dann später jeweils um ein Jahr verlängern kann. Oder er entschließt sich, nach zehn Jahren die Anlage zu kaufen – zum halben Preis der Neuanschaffung. Dann ist die Anlage vielleicht nicht mehr zu teuer für seine finanziellen Verhältnisse.

Im Video: Deutsche Solarfirmen bringen Strom in den Himalaya

 

3. Wie ist der Anlagenbesitzer rechtlich abgesichert?

Berghausen: Die Anlage kann rechtlich über einen Grundbucheintrag gesichert werden. Dieser stellte sicher, dass die Rechte auf die Anlage beim Verpächter liegen.

4. Was passiert, wenn der Anlageneigentümer und Verpächter in die Insolvenz geht?

Berghausen: Zunächst einmal nicht viel, da die Photovoltaik-Anlage auch ohne aktive Betriebsführung noch Strom produzieren wird. Im Zweifel wird der Pachtvertrag hinfällig und der Pächter kann die Anlage erwerben.

Im Fall einer Insolvenz des Verpächters, wird die Solaranlage auf dem Haus des Pächters abgebaut, ohne dass für ihn Kosten entstehen. Der Pachtvertrag wird hinfällig. Natürlich kann der Pächter auch in einem solchen Fall die Anlage erwerben.

 

5. Was passiert, wenn ich mein Haus verkaufe?

Berghausen: Wenn der Pächter in den 20 Jahren, in denen die Anlage auf seinem Dach installiert ist, sein Haus verkauft, sollte er dafür sorgen, dass der Käufer den Pachtvertrag übernimmt. Oder er erwirbt die Anlage vor dem Verkauf und verkauft sie mit dem Haus.

6. Beschränkt sich das Angebot auf bestimmte Regionen?

Berghausen: Das Angebot von DZ-4 ist in ganz Deutschland erhältlich. Bundesweit arbeiten wir mit über 40 ausgewählten Installationsbetrieben zusammen.

7. Wie viele Anlagen haben Sie bereits umgesetzt?

Berghausen: Der Trend hin zum Pachten von Solaranlagen ist relativ neu in Deutschland. Bisher haben wir rund hundert Anlagen verpachtet, aber wir merken gerade auch durch die steigende Bekanntheit der Möglichkeit und durch unsere gute Positionierung als Pionier dieses Modells, dass die Nachfrage anzieht. Es lässt sich auch sagen, dass die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen mit Speichern größer ist als die Nachfrage nach reinen Photovoltaikanlagen.

 

8. Was passiert, wenn durch die Solaranlage Schäden an meinem Haus entstehen?

Berghausen:Die Anlage ist mehrfach über uns versichert. Eine Betriebshaftpflichtversicherung schützt vor Schäden, die durch die Anlage am Haus entstehen können. Eine Allgefahrenversicherung schützt gegen Schäden an der Anlage selbst, sei es durch Wetter oder Vandalismus. Und eine Betreiberhaftpflichtversicherung schützt gegen Schäden an Dritten, zum Beispiel wenn ein Passant durch eine herabfallende Komponente der Anlage verletzt wird.

9. Wie hoch liegt die Rendite für den Dachbesitzer?

Berghausen:Die Leute wollen ihren eigenen Strom verbrauchen und unabhängiger von ihren Stromanbietern werden. Das ist das Hauptmotiv für das Pachten einer Solarstromanlage. In Hamburg zum Beispiel kostet den Kunden die Pacht für eine Solaranlage mit einer Leistung von 5 kWp (Kilowattpeak) ohne Stromspeicher monatlich rund 70 Euro. Zusammen mit dem Strom, den er vom Stromanbieter bezieht und abzüglich der EEG-Vergütung, die er für überschüssigen eingespeisten Solarstrom erhält, würde er im Monat rund 100 Euro für seinen Strom zahlen. Eine Anlage mit Solarstromspeicher, die einen höheren Eigenverbrauch von rund 60 bis 70 Prozent ermöglicht, kostet monatlich um die 150 Euro. Wer eine solche Anlage pachtet, kann einen viel höheren Eigenverbrauch realisieren und muss entsprechend wenig Energie vom Stromanbieter kaufen. Zudem sind die Pachtraten unveränderlich, was bei steigenden Strompreisen in der Zukunft zu deutlichen Ersparnissen führen kann.

10. Was muss ich noch beachten?

Berghausen:Es kommt vor, dass Verpächter von Solaranlagen bereits im Vorfeld eine Anzahlung fordern. Das ist in unserem Modell nicht notwendig. Die erste Zahlung des Pächters sollte der erste monatliche Pachtzins sein. Außerdem sollte der Pächter klären, zu welchem Preis er die Anlage nach Ablauf des Pachtvertrages erwerben kann. Oft heißt es, dass er sie dann zum Marktwert kaufen kann. Aber dieser Begriff ist dehnbar und bietet wenig Planungssicherheit. Besser ist es, den Rückkaufwert von vornherein festzulegen.

 

Zuerst veröffentlicht auf:

www.focus.de/immobilien/energiesparen/immobilien_energiesparen_solarspeicher