Kochen: Sanftes Garen im Kochbeutel – so geht‘s

Besonders saftige und aromatische Speisen

Fisch, Fleisch oder Gemüse in einen Kunst­stoff­beutel legen und bei nied­riger Temperatur im Wasser­bad garen: Französische Köche haben diese Technik in den 70er Jahren erfunden und „sous vide“ getauft – über­setzt bedeutet das „unter Vakuum“. Das Ziel: Die Speisen sollen besonders, zart, saftig und aromatisch werden, Vitamine und andere Nähr­stoffe weit­gehend erhalten bleiben. Das Sous-vide-Prinzip fußt auf zwei Faktoren. Erstens können aus dem einge­schweißten Lebens­mittel weder Saft noch Aromen entweichen. Zweitens sorgen nied­rige Temperaturen zwischen 50 und etwa 90 Grad Celsius dafür, dass Garprozesse lang­sam verlaufen. Dabei ziehen sich beispiels­weise die Fleisch­fasern weniger zusammen als bei großer Hitze. Sie halten so mehr Saft im Fleisch. Außerdem bleibt der rote Fleisch­farb­stoff Myoglobin bei nied­rigeren Temperaturen erhalten, bei höheren Temperaturen verändert er sich zu graubräunlichem Metmyoglobin.

Tech­nisch aufwendig

Bei der Sous-vide-Küche kommen Technikfreaks auf ihre Kosten. Sie müssen die richtige Temperatur austüfteln und brauchen spezielle Hilfs­mittel und Geräte. Dazu gehören hitze­beständige Kochbeutel, ein Vakuu­miergerät und ein Wasser­bad. Manche Hersteller werben ausdrück­lich damit, dass sich ihre Kunst­stoff­beutel fürs Garen bei nied­rigen Temperaturen eignen. Für das Wasser­bad empfiehlt sich ein großer Topf plus Braten­thermo­meter. Mit Küchen­maschinen mit Koch­funk­tion oder speziellen Sous-vide-Garern lassen sich die Temperaturen noch exakter einstellen.

Sous-vide-Garen – eine kleine Anleitung

Einpacken. Waschen und würzen Sie das Gargut. Legen Sie es in einen Kochbeutel. Wer möchte, kann noch Kräuter, angedüns­tete Zwiebeln, Knoblauch oder Marinaden dazu geben. Befüllen Sie den Beutel so, dass zur Öffnung hin noch eine Hand­breit Platz ist. Dort kommt später die Schweiß­naht oder ein Verschluss hin.

Luft rauslassen und verschweißen. Ein Vakuu­miergerät erledigt diese Arbeits­schritte am unkompliziertesten und zuver­lässigsten. Es zieht die Luft in Sekunden aus dem Beutel und verschweißt ihn danach. Wer so ein Gerät nicht besitzt, kann sich mit einem Trinkhalm behelfen: Legen Sie ihn so zum Gargut im Beutel, dass das Ende aus der Beutel­öffnung schaut. Streichen Sie die Luft mit der Hand aus dem Beutel, fassen Sie die offene Seite mit der Hand zusammen. Saugen Sie solange am Trinkhalm, bis keine Luft mehr im Beutel fest­stell­bar ist. Ziehen Sie den Trinkhalm heraus. Verschließen Sie den Beutel so dicht wie möglich mit einem Clip.

Auf ausreichend Flüssig­keit achten. Beim Sous-vide-Garen müssen die Beutel im Topf oder Garer voll­ständig mit Wasser bedeckt sein. Mehrere Beutel in einem Topf sollten genug Platz haben, damit das Wasser zirkulieren kann.

Für passende Gartemperatur sorgen. Erhitzen Sie das Wasser und kontrollieren Sie mit dem Thermo­meter, wann die richtige Temperatur erreicht ist. Grund­sätzlich liegen die Temperatur­bereiche beim Sous-vide-Garen unter 100 Grad Celsius – die optimale Temperatur hängt vom jeweiligen Lebens­mittel ab. Für Fisch reicht sie etwa bis 65 Grad; für Rind bis 75 Grad; für Schwein, Geflügel und Wild bis 90 Grad. Fisch und Fleisch können wegen ihres hohen Eiweiß­gehalts bei nied­rigeren Temperaturen garen als Gemüse und Hülsenfrüchte. Pflanzliche Lebens­mittel sind reich an Zellulose, die erst bei höheren Temperaturen weich wird. Temperatur­empfehlungen für unterschiedlichen Lebens­mittel finden Sie auch in unserem Bestseller Kochen für Angeber.

Gar ziehen lassen. Die Garzeiten variieren je nach Gewicht des Garguts und Rezept – so gart zum Beispiel ein Kabeljau in 20 Minuten, ein Rump­steak in 50 Minuten und Möhren in einer Stunde. Laut Experten über­gart das Gargut nicht, wenn es etwas länger als empfohlen im heißen Wasser zieht.

Auspacken für Direkt­verzehr. Holen Sie den Beutel mit einer Zange aus dem Wasser, lassen Sie ihn abtropfen, legen Sie ihn auf einen Teller. Schneiden Sie den Beutel mit der Schere auf und heben Sie die gegarte Speise vorsichtig heraus. Sie kann direkt serviert werden.

Fleisch nach­braten. Sous-vide-Fleisch hat keine Kruste und keine Röstaromen. Wer nicht darauf verzichten möchte, kann es kurz in der Pfanne anbraten – aber nicht zu lang, sonst geht der Sous-vide-Effekt verloren.

Auf Vorrat kochen. Sie können die Gerichte auch vorkochen und einige Tage im Beutel lagern. Dazu die Beutel nach dem Kochen rasch in eiskaltem Wasser abkühlen, dann in den Kühl­schrank legen. Schneiden Sie die Beutel dann kurz vor dem Servieren auf und erhitzen Sie das Gericht. Diese Art des Vorkochens nutzen etwa auch Caterer – sie nennen es „Cook and Chill“ (über­setzt: „kochen und abkühlen“).

Auf Keime achten

Das Sous-vide-Garen bei Temperaturen unter 70 Grad tötet nicht alle kritischen Keime und Krank­heits­erreger sicher ab, die vor allem in tierischen Lebens­mitteln vorkommen können. Fleisch von Wild, Schweinen und Geflügel sollten auch in der Sous-vide-Küche immer auf 90 Grad erhitzt werden. Bei Rind­fleisch und Fisch sind nied­rigere Temperaturen vertret­bar – sofern die Ware frisch ist und einen guten Eindruck macht. Grund­sätzlich sollten Menschen mit geschwächtem Immun­system sowie alte Menschen und kleine Kinder Fleisch und Fisch nur durch­gegart essen – das heißt: mindestens zwei Minuten im Kern auf 70 Grad Celsius durch­erhitzt.

Originalbeitrag lesen:

https://www.test.de/Kochen-Sanftes-Garen-im-Kochbeutel-so-gehts-5118172-0/

One Pot Penne mit Parmesan

Zutaten

250 g Nudeln
250 g Hähnchenbrustfilet(s)
400 g Tomate(n), stückige
30 g Parmesan
1 EL Sahne
250 ml Gemüsebrühe
Paprikaschote(n)
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Pfeffer, schwarzer
1 TL Salz
1 EL Basilikum

 

Arbeitszeit: ca. 5 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 20 Min. Ruhezeit: ca. 3 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Tolle an diesem Rezept ist, dass man alles in einer Pfanne oder in einem Kochtopf zubereitet. Die Nudeln werden also in der Soße gar gekocht. Dadurch bekommen sie einen deutlich aromatischeren Geschmack, als wenn man sie normal in Salzwasser zubereitet.

Zuerst das Hähnchenfleisch und die Paprika in kleine Stückchen schneiden. Danach die Hähnchenstückchen anbraten, die Paprika zugeben und ein wenig mitbraten.

Gemüsebrühe mit Salz und Knoblauchgranulat verrühren und zusammen mit den ungekochten Nudeln und Tomaten in die Pfanne oder den Kochtopf geben. Alles zum Kochen bringen und solange köcheln lassen, bis die Nudeln den „al dente“ sind. Das dauert ungefähr 15 – 20 Minuten.

Nun die Sahne dazugeben und noch mal ca. 1 Minute mitköcheln lassen. Geriebenen Parmesan und Pfeffer einrühren, bis alles miteinander verbunden ist. Abschließend das Basilikum unterheben und anrichten.

 

Schritt 1

Gehacktes anbraten

Schritt 2

Aufkochen lassen

Brühe, passierte Tomaten und Sahne aufkochen lassen

Schritt 3

Nudeln hinzugeben

Schritt 4

Parmesan unterrühren

Von:

http://www.chefkoch.de/rezepte

Keine Weinprobe ohne Sekt

Am Ortsausgang von Schliengen im südlichen Markgräflerland, etwa 20 Kilometer von der schweizerischen Grenze entfernt, hat Markus Büchin einiges vor. Dort will der 36 Jahre alte gelernte Weinbautechniker sein eigenes Weingut bauen. Einen langgestreckten, zweigeteilten Bau – einen Verkaufsraum mit Galerie, daneben die Produktions- und Lagerhalle. Im September, rechtzeitig zur Traubenernte, soll dann alles fertig sein. „Künftig werden Weinproben zwischen den Edelstahltanks angeboten“, sagt Büchin. Er ist seit dem Jahr 2007 zunächst nebenberuflich selbständig gewesen. Er hat nun vor kurzem den Schritt gewagt, sein eigenes Weingut aufzubauen.

Er geht dabei nicht den klassischen Weg, einen bestehenden Betrieb zu übernehmen. In den Neubau investiert er rund 2 Millionen Euro. Schwierigkeiten habe er keine gehabt, die notwendige Finanzierung durch die örtliche Bank zu bekommen. „Normalerweise wird die Landwirtschaft ja immer etwas kritisch angesehen“, sagt der junge Winzer, der bislang seine Weine in der Winzergenossenschaft Haltingen ausgebaut hat. Dort hat er bis vor kurzem hauptberuflich auch als Kellermeister gearbeitet.

Schon während der Schulzeit sei für ihn klar gewesen, dass er einmal einen landwirtschaftlichen Beruf ergreifen wolle. Dabei stammt Büchin nicht einmal aus einer Winzerfamilie. Sein Großvater hatte zwar einen landwirtschaftlichen Betrieb, zu dem auch ein paar Weinberge gehörten. Aber die habe er verkauft, erzählt der Vater von drei Kindern, der zusammen mit seiner 31 Jahre alten Frau, einer Hebamme, das Weingut Büchin aufbaut.

Erfahrungen sammeln in Südafrika

Nach der Ausbildung zieht es ihn für ein Jahr nach Südafrika. Dort werde anders mit dem Thema Wein umgegangen als in Deutschland: „Da wird nicht nur nach dem Zuckergehalt geschaut.“ Neben dem Mostgewicht des unvergorenen Traubensafts wird beispielsweise auf den Säuregehalt geschaut. Der Badener ist während seines Auslandsaufenthalts auf einem Gut tätig gewesen, das von einer schweizerischen Familie betrieben wird. Er habe dort alles gemacht. Dort lernt er auch Traubensorten kennen, die in seiner badischen Heimat nur äußerst selten angebaut werden wie die rote Rebsorte Syrah. Sie zählt zu den edelsten Sorten überhaupt.

Mit 25 Jahren wird er schließlich Kellermeister bei der Winzergenossenschaft Haltingen. Damals der jüngste in Deutschland. Wenig später fängt er an, selbst Wein zu machen. Angefangen habe er mit einem Hektar Rebfläche. Heute sind es insgesamt 18 Hektar. Damit liegt Büchin im Mittelfeld der privaten Weingüter im Markgräflerland. Seine Hauptrebsorten sind Gutedel und Spätburgunder, gefolgt von Grau- und Weißburgunder. Hinzukommen Syrah und Sauvignon blanc.

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Einen Teil der Anbaufläche habe er gepachtet, sagt Büchin. Seine Weinberge liegen zwischen Weil am Rhein und Bad Krozingen. Und in der Mitte befindet sich die rund 7000 Einwohner zählende Gemeinde Schliengen, in der es insgesamt zehn Weingüter inklusive der örtlichen Genossenschaft gibt. Inzwischen verkauft Büchin seine Weine an mehr als 40 Händler in ganz Deutschland sowie in einem kleinen Geschäft vor Ort. Im vergangenen Jahr habe er 140.000 Flaschen abgefüllt.

Wie baut man einen Kundenstamm auf?

Der Weg zum hauptberuflichen Winzer sei jedoch nicht immer einfach gewesen. Zu Beginn des neuen Jahrzehnts habe er sich auch schon einmal kurz überlegt, das Ganze wieder aufzugeben. Das Problem war der Aufbau eines Kundenstamms: Zunächst habe es nur sehr wenige Kunden gegeben.Und nicht jeder bestelle zudem gleich. Privatkunden zu gewinnen sei ein langwieriger Prozess, sagt Büchin. Deshalb habe er von Anfang an auf den Weinfachhandel und die Gastronomie gesetzt.

Im vergangenen Jahr hat Büchin einen Umsatz von 500.000 Euro gemacht. Rund 60 Prozent der Erlöse werden mit Weißwein gemacht, der Rest mit Rotwein. Winzersekt bietet er gleichfalls an. „Das ist die wichtigste Plattform bei Weinproben. Ohne Sekt geht keine Weinprobe“, sagt Büchin. Das Weingut besteht aus ihm, seiner Frau, die für die Buchhaltung zuständig ist, und drei Angestellten. Im April komme ein weiterer Mitarbeiter hinzu. Ein Angestellter kümmere sich nur um das Marketing. Dabei habe die Vermarktung eine sehr hohe Priorität. Von sich selbst sagt der Winzer: „Ich kann nicht nur im Keller oder im Büro sein. Ich muss raus.“ Aber auch dort draußen macht er Marketing. So bietet er gemeinsam mit der Genossenschaft im Nachbarort Auggen Weinwanderungen an, bei denen die edlen Tropfen zugleich verköstigt werden.

Um seinen noch etwas versteckt liegenden Laden bekannter zu machen, hat sich Büchin ebenfalls etwas einfallen lassen: Zweimal im Jahr findet vor seinem Ladenlokal ein Fest statt. Da kämen immer so um die 1000 Personen, berichtet er. Mit Hilfe solcher Veranstaltungen gelinge es verstärkt, Privatkundschaft zu gewinnen. Über das Internet, also einen Online-Shop, verkauft der noch junge Winzer seine Weine aber nicht. Aber die sozialen Netzwerke Facebook & Co. seien für die Vermarktung wichtig und ein sehr bedeutender Informationskanal, denn der Weinbautechniker bedient eine eher junge Klientel. Die meisten Menschen, die sich für sein Angebot interessierten, seien zwischen 30 und 40 Jahre alt. Und die finden ihn bald in seinen neuen Verkaufsräumen in Schliengen.

 

Erstmals erschienen auf:

http://www.faz.net/aktuell/

Casa Vinicola Sartori: die Tradition der Weine aus Verona

Das Valpolicella-Gebiet ist eines der bekanntesten in Italien – allerdings nicht nur in Italien, wenn es um die Produktion von Wein geht. Dort wurde Casa Vinicola Sartori Spa geboren – ein Unternehmen, das eine langjährige Erfahrung im Weinsektor hat. Seit dem 19. Jahrhundert konzentriert man sich dort auf Qualitätsweine.

Die Sartori-Familie kam in die Welt des Weines dank Pietro, der am Ende des 19. Jahrhunderts seine Leidenschaft für Wein in seiner Arbeit umsetzte: Er kombinierte die Verwaltung seines Restaurants mit einem Weinhandel. Unter Ausnutzung der strategischen Position und um den Stammgästen des Restaurants die besten Weine zur Verfügung zu stellen, kaufte er einen Weinberg in Negrar. Auf diese Weise begann die lange Tradition der Familie Sartori in Sachen Weinproduktion.

Die Leidenschaft für den Wein wurde von Generation zu Generation der übergeben, das führte zur Expansion des Unternehmens und erhöhte die Position der Weinkellerei auf dem Markt. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Familie Sartori offiziell, Weine zu produzieren. In den sechziger Jahren öffnete sie sich auf ausländischen Märkten. Ein weiterer wichtiger Schritt für Casa Vinicola Sartori fand in den neunziger Jahren statt: Weitere Weinberge kamen zum Besitz hinzu, das Unternehmen wuchs auch personell immer weiter.

Heutzutage kann Casa Vinicola Sartori als ein Unternehmen beschrieben werden, das nicht nur in seiner Vergangenheit und seinen Traditionen verankert bleibt, sondern zugleich auch die Zukunft und Innovationen im Auge hat. Es sind die klassischen Weine aus Verona, wie Soave, Valpolicella und Bardolino Chiaretto, die von Sartori erzeugt und dann in die ganze Welt exportiert werden: 80% des Umsatzes werden in über 50 Ländern generiert.

Die Glanzstücke von Sartori, also die Weine, auf die das Unternehmen besonders stolz ist, sind Regolo Valpolicella Superiore DOC Ripasso und Marani Bianco Veronese IGT. Das Portfolio des Unternehmens umfasst aber auch Recioto, Amarone Rotweine, Lugana, Soave, Bardolino, Custoza und viele mehr.

Die Arbeit, die Leidenschaft und das Engagement von Sartori wurden im Laufe der Jahre durch zahlreiche Auszeichnungen belegt. Mit der langen Tradition ist Casa Vinicola Sartori auch für die Zukunft bestens gerüstet.

Weitere Informationen gibt es hier: http://www.sartorinet.com/de

Webseite:

www.about-drinks.com/casa-vinicola-sartori-die-tradition-der-weine-aus-verona/

Blog: Neuens aus der Küche – Rollgerstensuppe gegen Frühjahrsmüdigkeit

Gute Nachrichten für alle Winterverweigerer: Laut TCM hat das Frühjahr bereits begonnen! Die Tage werden länger, die Natur beginnt mit der Vorbereitung auf den Frühling, auch wenn der Winter vermutlich noch einmal zurückkommen wird. Es ist ein günstiger Moment, um uns vor der Frühjahrsmüdigkeit zu schützen, Ballast loszuwerden und den Frischekick aufzubauen. In der TCM erfolgt das nicht über radikales Fasten oder Hungern, sondern über eine mildere Detoxform als Suppen-, Getreide- oder Basenkur.

Sollte man das Gefühl haben, es ist egal, was man isst, man fühlt sich immer gleich – ob gut oder schlecht –, dann braucht der Körper ein Reset, einen Neustart, um wieder einfache Signale achten zu lernen. Kinder haben ein gutes Gespür dafür, was ihnen guttut und was nicht. Sie mögen meist kein allzu großes Durcheinander auf ihrem Teller. Wer sich etwas Gutes tun will, kann in der Fastenzeit eine fünftägige Reset-Kur machen. Die Gerstensuppe empfehle ich als leichtes Abendessen oder ab und zu als Mahlzeit für einen Entlastungstag.

Zutaten für vier Portionen

5–6 Wacholder
2 Lorbeerblätter
300 g Karotten
100 g Lauch
2 Stangen Sellerie
200 g Kartoffeln
160 g Gerste (enthält Gluten, bei Unverträglichkeit auf Reis oder Hirse ausweichen)
Saft von ½ Zitrone
1,5–2 l Wasser
2 EL Salz, Pfeffer
1 Prise Muskatnuss
2 Scheiben Ingwer
etwas Zitronensaft und Misopaste (Bio-Qualität) zum Würzen frische Kräuter

Zubereitung

Gerste laut Packungsanweisung garen. Karotten und Kartoffeln waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Lauch und Sellerie putzen, waschen und würfeln.

Gemüse mit Salz, Pfeffer, Wacholderbeeren, Lorbeerblättern und 1,5 Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und 25 Minuten lang köcheln. Ingwer klein würfeln und mit Zitronensaft und etwas Misopaste würzen.

Gerste in die Teller geben und Suppe darüber füllen. Mit frischen Kräutern, zum Beispiel Petersilie, Kresse, Basilikum oder Koriander dekorieren.

Aus der Sicht der TCM

Gerste – und speziell die chinesische Gerste Yi Yi Ren – ist das Getreide, um Feuchtigkeit und Hitze aufzulösen und auszuleiten. Gerste wirkt auf den Funktionskreis Blase und hilft gut bei beginnendem Harnwegsinfekt, sie löst Wasseransammlungen und Ödeme auf und reguliert die Cholesterinwerte. Gerste tonisiert das Qi, stärkt die Mitte, hilft bei geistiger und körperlicher Schwäche, sie tonisiert gleichzeitig das Yin und hilft bei allgemeiner Trockenheit oder Entzündung der Schleimhäute (Gastritis und Darmentzündungen) und bei innerer Unruhe. In vielen dieser Funktionen wird die Gerste von Karotte und Kartoffel unterstützt. Der Lauch übernimmt zudem eine wärmende, auf die Nieren wirkende Funktion und sorgt für gute Abwehrkräfte. Er unterstützt auch die Schleimauflösung und -ausleitung. (Pascale Neuens, 26.2.2016)

Ursprünglich veröffentlicht:

derstandard.at/2000031796014

Schnelles Thai-Curry mit Huhn, Paprika und feiner Erdnussnote

Zutaten

500 g Hähnchenbrustfilet(s), in feinen Streifen
2 EL Pflanzenöl
1 EL Sojasauce
Ingwerwurzel, frisch, etwa daumengroß, geschält, fein gehackt
1 EL Currypaste, rot, oder weniger
1 EL Erdnussbutter
400 ml Kokosmilch, ungesüßt, cremig
Paprikaschote(n), rot, in feinen Streifen
Frühlingszwiebel(n), in feinen Streifen
1 kl. Glas Bambussprosse(n), in Streifen, gut abgetropft
10  Maiskölbchen, aus dem Glas, längs halbiert
1 EL Fischsauce
1 TL Palmzucker, ersatzweise brauner Zucker
1 TL Zitronengras, Paste oder fein gehackt
1 EL Thai-Basilikum, frisch
500 g Jasminreis oder Duftreis

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 25 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: ca. 890 kcal

Fleisch mit je 1 EL Öl, Sojasauce und dem Ingwer gut vermischen und ca. 30 Minuten marinieren. In der Zwischenzeit Gemüse putzen und schneiden. Fleisch in einer beschichteten Pfanne anbraten und zur Seite stellen.

Im Wok oder einer großen Pfanne mit hohem Rand die Currypaste in 1 EL Öl anrösten. Die Erdnussbutter unterrühren und schmelzen lassen. Mit Kokosmilch ablöschen, das Gemüse zugeben und alles ca. 15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Reis zubereiten und ausdämpfen lassen.

Kurz vor Ende der Garzeit (das Gemüse soll noch Biss haben) das Fleisch dazugeben und kurz erhitzen. Mit Palmzucker, Fischsauce (notfalls etwas Salz nehmen) und Zitronengraspaste (soll nicht mitkochen) abschmecken. Nach Belieben Thai-Basilikum darüberstreuen und mit Reis servieren.

Die Zusammenstellung des Gemüses kann man ganz nach Geschmack und Verfügbarkeit variieren/ergänzen, z.B. fein geschnittene Wasserkastanien für noch mehr Biss, ein paar kleine Brokkoliröschen oder einige Zuckerschoten (diagonal geteilt, kurz blanchiert oder angebraten) als zusätzlichen Farbtupfer. Es sollten (geputzt und geschnitten gemessen) insgesamt ca. 4 – 5 Handvoll Gemüse sein.

Zitronengraspaste ist geriebenes, in etwas Pflanzenöl eingelegtes Zitronengras. Das angebrochene Glas am besten im Tiefkühlfach aufbewahren.

Entdeckt:

http://www.chefkoch.de/rezepte/

Schnelle Dips für Raclette und Fondue

1 Portionen
Arbeitszeit: 30 Min.
Back-/Kochzeit: 10 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Kalorien p. P.: keine Angabe

Zutaten – das braucht ihr:

  • Cocktailsoße
  • 200 g Salatcreme oder Mayonnaise
  • 1 EL Schlagsahne
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 1 EL Weinbrand oder Cognac
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • ½ TL Cayenne-Pfeffer oder Chilipulver
  • 3 Paprikastreifen als Garnitur
  • Kokos-Erdnuss-Dip
  • 150 g cremige Kokosmilch
  • 100 g Erdnussbutter
  • 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  • 1 fein gehackte Chilischote
  • ½ TL Salz
  • Honig-Senf-Dip
  • 150 g saure Sahne
  • 3 EL Salatcreme oder Mayonnaise
  • 3 EL flüssiger Honig
  • 2 EL mittelscharfer Senf
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Pfeffer
  • Kräuter-Dip
  • 2 Scheiben Toastbrot oder Brötchen
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 2 EL Essig (Wein- oder Balsamico)
  • 200 ml Olivenöl
  • 1 Bund gemischte Kräuter (z. B. Petersilie, Schnittlauch, Dill, Rosmarin oder Thymian)
  • ½ TL Salz
  • ½ TL Pfeffer

So geht’s:

Cocktailsoße: In eine Schüssel Salatcreme oder Mayonnaise, Schlagsahne, Tomatenketchup und Weinbrand bzw. Cognac geben. Mit Salz, Pfeffer und Cayenne-Pfeffer bzw. Chilipulver würzen. Alles gründlich miteinander verrühren und mit einigen Paprikastreifen garnieren

Kokos-Erdnuss-Dip: Die geschälten Knoblauchzehen fein hacken. Die Chilischote entkernen und ebenfalls hacken. Die cremige Kokosmilch in einen Topf schütten. Gehackte Knoblauchzehen und Chilischote sowie die Erdnussbutter oder –creme auch in den Topf geben. Mit einer Prise Salz würzen und dann alles unter Rühren erwärmen, jedoch nicht kochen. Danach in eine Schüssel umfüllen und eventuell mit einigen Erdnusskernen garnieren.

Honig-Senf-Dip: Saure Sahne, Salatcreme oder Mayonnaise, Honig und Senf in eine Schüssel geben. Kräftig mit Pfeffer und Salz abschmecken und alles gründlich verrühren. Optional mit schwarzen Senfkörnern oder einem Kräuterzweig garnieren.

Kräuter-Dip: Das Toastbrot entrinden und in Würfel schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und in größere Stücke schneiden. Die Kräuter waschen, trocken schütteln und hacken. Alles in ein geeignetes Gefäß geben und Essig sowie Olivenöl hinzufügen. Optional mit Pfeffer und Salz würzen. Dann alles fein pürieren. In eine Schüssel umfüllen und mit einem Kräuterzweig garnieren.

Zusatzinfo:

Vier verschiedene und schnell zubereitbare Dips bzw. Soßen, die eine breite Palette an Geschmacksnuancen abdecken. Universell für Buffet, Raclette, Heißer-Stein-Grill oder Fondue verwendbar.

Original:

http://www.brigitte.de/rezepte

Vegane und glutenfreie Backzutaten

Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker wird aus dem Blütensaft der Kokospalme gewonnen. Er schmeckt aber nicht etwa nach Kokos, sondern hat ein feines Karamell-Aroma. Kokosblütenzucker macht sich fein in Gebäck, Heißgetränken wie Tee oder Kakao oder auch in Cocktails und lässt sich 1:1 wie brauner Zucker dosieren. Aufgrund seines aufwändigen Herstellungsprozesses ist er allerdings vergleichsweise teuer (z. B. in Bio-Qualität von Dr. Goerg 280 g ca. 8 Euro, in Reformhäusern und Bio-Läden).

Xylit

Der Zuckeraustauschstoff wird aus Holzfasern bzw. durch Fermentieren von Traubenzucker gewonnen. Er enthält bis zu 40 % weniger Kalorien als herkömmlicher Zucker und soll sogar besser für die Zähne sein (erhältlich z. B. im Reformhaus).

Agavendicksaft

In der veganen Küche dient er oft als Honigersatz. Er wird aus der Blauen Agave gewonnen und ist als helle und auch als dunkle Variante erhältlich – Letztere wird weniger stark filtriert und schmeckt karamelliger (z. B. „Dunkler Agaven-Dicksaft“ von Lihn, Reformhaus). Der Saft besteht hauptsächlich aus Fructose, die u. a. für Übergewicht verantwortlich sein soll – deshalb besser nur sparsam verwenden.

Vegane Schokolade

Vegane Schokolade wird aus Soja- und Reismilch, statt Kuhmilch hergestellt (z. B. „Rice Milk vegane helle Schokolade“ von Rapunzel, in Reformhäusern und Bio-Läden).

Haferflocken

Haferflocken enthalten eigentlich kaum Gluten (Klebereiweiß), doch es gibt oft Verunreinigungen bei der Verarbeitung. Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie) sollten also besser kontrolliert glutenfreie Produkte nehmen (z. B. „Glutenfreie Haferflocken Kleinblatt“ von Bauckhof).

Natives Kokosöl

Natives Kokosöl wird in einem schonenden (Kalt-)Pressverfahren gewonnen und enthält keine sogenannten Trans-Fettsäuren – gut für den Cholesterinspiegel. Dezent im Geschmack, passt es zu Gebäck, aber auch zu asiatischen Gerichten. Nicht wundern: Es verflüssigt sich erst ab einer Temperatur von ca. 24 Grad (z. B. „Kokosöl nativ“ von Bio Planète, in Bio-Läden und Reformhäusern).

Keksmehl

Keksmehl wie „Kuchen und Kekse – Mix C“ von Dr. Schär kann bei Gluten-Unverträglichkeit normales Mehl im 1:1-Mengenverhältnis ersetzen.

Mandel- oder Cashew-Mus

Beide Mus-Sorten bestehen zu 100 % aus den jeweiligen (gemahlenen) Nusskernen. Sie eignen sich nicht nur für die vegane Weihnachtsbäckerei, sondern auch wunderbar als Grundlage für Smoothies, Eiscreme oder Soßen.

Rohes Kakaopulver

Rohes Kakaopulver wird bei der Herstellung nicht über 40 Grad erhitzt und enthält auffallend viele Mineralstoffe wie Magnesium. Durch seinen intensiven Geschmack ist es eine großartige Backzutat. Rohe Schokoprodukte mit einem hohen Kakaoanteil von mindestens 70 % sind übrigens immer die gesündere Alternative. Verglichen mit herkömmlichem Kakaopulver ist es jedoch recht teuer (z. B. „Rohes Bio Kakaopulver“ von lifefood, 150 g ca. 9 Euro, erhältlich z. B. in Bio-Läden).

 

Von:

http://www.brigitte.de/rezepte/backen

The Next Generation Of Barkeepers: Maria Koppmaier & Tristan Bantle, Capri Lounge Köln

New Amsterdam Vodka hat in Kooperation mit jungen deutschen Barkeepern eine innovative Rezeptreihe erarbeitet: „The Next Generation Of Barkeepers“ steht für individuelle, kreative und experimentelle Drinks – speziell für die „Generation Y“. Im zweiten Teil stellt about-drinks Maria Koppmaier und Tristan Bantle (Capri Lounge in Köln) sowie ihre gemeinsame Kreation „Send me a Message“ exklusiv vor.

Was waren bisher die wichtigsten Stationen in Ihrer Laufbahn als Barkeeper?
Maria Koppmaier: In meiner Laufbahn hatte ich schon viele unterschiedliche Stationen in Deutschland, aber auch im Ausland. Ich war unter anderen in Kanada, Österreich und der Schweiz und konnte in der Zeit viele verschiedene Bars und auch die unterschiedlichen Trinkkulturen der Länder kennenlernen.
Tristan Bantle: Ich hatte zwar noch nicht allzu viele Stationen in meiner Laufbahn, aber während meiner Zeit auf den AIDA-Kreuzfahrtschiffen konnte ich viele unterschiedliche Eindrücke sammeln und auch viele Rum-Destillerien in der Karibik besichtigen und kennenlernen.

Was war Ihre bisher coolste eigene Kreation?
Maria Koppmaier: Meine coolste eigene Kreation bisher war eine Variation des „Old Fashioned“ mit Rum, Chambord, Rotweinsirup, Lagaluvin und Schokoladenbitter.
Tristan Bantle: Meine coolste eigene Kreation nennt sich „¿Por qué no?“, was übersetzt „Warum nicht?“ bedeutet. Der Drink wird mit einem Rum aus Trinidad und Falernum, das ist ein süßer Sirup, der in vielen karibisch angehauchten Drinks verwendet wird, gemischt. Außerdem kommen noch Feigensenf, Rosmarin und ein Sourmix in den Cocktail.

Was macht für Sie einen guten Vodka aus?
Maria Koppmaier: Ein guter Vodka sollte weich und mild im Geschmack sowie im Geruch sein. Außerdem darf er für mich keine negativen Alkoholnoten merken, man sollte ihn im Drink also nicht sofort herausschmecken.
Tristan Bantle: Ein guter Vodka muss für mich vor allen Dingen zwei Kriterien erfüllen. Zum einen sollte er mild im Geschmack sein und zum anderen darf der Vodka nicht zu intensiv nach Alkohol riechen.

Wer sind Ihre persönlichen Vorbilder aus der Barszene und warum?
Maria Koppmaier: Jeffrey Morgenthaler aus den USA finde ich super, da er seit langer Zeit schon einer der Top Barkeeper und auch Blogger ist. Er hat jetzt ein Buch auf den Markt gebracht hat, „The Bar Book“, das sich vor allem mit Bartechniken beschäftigt und nicht wie viele Bücher davor „nur“ mit Drinks.
Tristan Bantle: Sehr beeindruckt bin ich von Jamie Boudreau aus dem Canon in Seattle, weil er für mich der perfekte Barkeeper ist! Er hat ein ungemeines Wissen über Spirituosen und Geschichten, außerdem arbeitet er stets an neuen Trends und vergisst dabei „die guten alten Zeiten” nicht!

Was trinken Sie selbst am liebsten?
Maria Koppmaier: Ich selbst trinke am liebsten einen „Martinez“, das ist ein klassischer Cocktail, der als Vorgänger des „Martini“ gilt. Genau wie bei seinem Nachfolger gibt es viele Variationen des Martinez, generell wird er aber mit Gin gemischt und bekommt durch Wermut eine leicht süßliche Note.
Tristan Bantle: Ich selbst bin ein großer Fan von Variationen des „Old Fashioned“ auf Rum-Basis. Als „Old-Fashioned“ werden die wichtigsten klassischen Cocktails bezeichnet. In der ursprünglichen Form bestehen sie immer aus einer Spirituose, Zucker, Wasser bzw. Eis und Cocktail-Bitter.

What’s next: Was ist für Sie das nächste Trendgetränk?
Maria Koppmaier: Für mich sind Mezcal, beziehungsweise Tequila das nächste Trendgetränk, schließlich ist Tequila nur eine Art des Mezcal. Die mexikanische Spirituose wird aus unterschiedlichen Agave-Sorten hergestellt, Tequila hat seinen Namen übrigens von der Stadt, in der er hergestellt wird und wird ausschließlich aus der Blauen Agave gebrannt.
Tristan Bantle: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein Drink mit Gin sein wird, hoffe es aber nicht.

Wie sollte Ihrer Meinung nach die perfekte Bar der Zukunft aussehen?
Maria Koppmaier: Für die perfekte Bar der Zukunft geht es hoffentlich back to the roots, also zurück zur klassischen Barkultur mit einer guten Spirituosenwahl und klassischen Cocktails wie dem „Manhattan“ und „Old Fashioned“ in allen Variationen.
Tristan Bantle: Die Bar der Zukunft, davor kräuseln sich eher meine Haare. Allzu viel kann und sollte sich da nicht verändern. Ich denke die Barszene wird in Zukunft noch molekularer. Ich für mich bleibe jedoch ein Fan der klassischen Bars im Retrostil mit viel Holz, Leder, Jazz und natürlich den Barklassikern. Ein sehr gut aufgestelltes Bar-Back, in dem das ein oder andere Rum- oder Whiskeyschätzchen lauert, sollte auch nicht fehlen!

Die Drink-Kreationen von Maria Koppmaier und Tristan Bantle:

Send me a Message

  • 700 ml New Amsterdam Vodka
  • 5 Aprikosen, halbiert
  • 1 Stange Rhabarber
  • 1,5 cl Zuckersirup
  • 1,5 cl Ziegler Weinbergpfirsischlikör
  • 3 dash Rhabarberbitter
  • 2 dash Angosturabitter
  • 10 Blätter Minze
  • 1 Stück Rhabarber

Für die Aprikosen-Rhabarber-Infusion die halbierten Aprikosen und eine Stange Rhabarber für 24 Stunden mit dem New Amsterdam Vodka einlegen. Anschließend alle Zutaten in einen Silberbecher geben, mit Crushed Ice auffüllen und solang rühren bis sich ein Eispanzer außen am Becher bildet. Zum Abschluss mit der Minze und dem Stück Rhabarber garnieren.

externer Link zum Artikel:

http://www.about-drinks.com/

10 Gründe, warum wir Sandwiches lieben

  • 1. … weil sie sich mit fast allem zubereiten lassen

    „Heute gibt es Sandwiches!“ Heißt übersetzt: Heute machen wir Resteverwertung! Alles, was der Kühlschrank hergibt, kommt zwischen zwei Brotscheiben. Denn das Gute an Sandwiches ist, dass man immer Zutaten da hat, um sie zuzubereiten.

  • 2. … weil man sie zu jeder Tageszeit essen kann

    Sandwiches gehen immer. Der Beweis: 7 Uhr morgens, Zeit zum Frühstücken. Schnell soll es gehen und Kraft für den Tag geben. Was bietet sich da besser an als ein Sandwich? 13 Uhr mittags. Kartoffeln gab es gestern schon, Nudeln gibt es morgen. Und wenn man unterwegs ist und wenig Zeit für ein ausgedehntes Mittagessen hat, macht man sich morgens ein leckeres Sandwich, das man zur Not auch zwischendurch am Schreibtisch essen kann. 19 Uhr abends. Kein großer Hunger und keine große Lust auf etwas Schweres. Wie wär’s mit einem Sandwich mit viel Salat und frischen Zutaten als Belag?

  • 3. … weil sie sich so gut mitnehmen lassen

    „Bitte nicht schubsen, ich habe ein superleckeres Sandwich im Rucksack!“ denkt man sich, wenn man in der U-Bahn steht. Verpackt in eine Brotdose ist es der perfekte Begleiter für einen langen Tag. Und nicht nur zur Arbeit lässt es sich gut mitnehmen – auch beim Picknick, auf dem Spielplatz oder auf der langen Autofahrt zu Oma und Opa ist es nicht zu toppen. Außerdem schmeckt es noch viel besser, wenn die Soße ein wenig durchgezogen ist.

  • 4. … weil sie praktisch nebenbei zu essen sind

    Ein weiterer Grund, Sandwiches zu lieben: Wenn man sich geschickt anstellt, sind sie sehr leicht zu essen. Sie schmieren (fast) nicht, man braucht keinen Teller und man muss nur eine Hand benutzen. Wenn man sich geschickt anstellt …

  • 5. … weil sie gesund sind

    Ach, Sandwiches sind auch nur Fast Food. Falsch! Es ist so einfach, eine gesunde, eine vegetarische oder sogar eine vegane Variante zuzubereiten. Man braucht nur die passenden Zutaten. Und wenn es um die Kreativität der Zutaten geht, sind einem bei Sandwiches glücklicherweise keine Grenzen gesetzt.

  • 6. … weil man den Herd nicht anschmeißen muss

    Heute bleibt die Küche kalt. Zu viel zu tun, um sich an den Herd zu stellen? Etwas Einfaches und Schnelles muss her. Ein Sandwich ist im Handumdrehen gemacht.

  • 7. … weil sie auch warm sehr gut schmecken

    Nicht, dass wir uns falsch verstehen: So ein belegtes Brot muss nicht zwangsweise kalt gegessen werden. Warm schmeckt es genauso gut. Hach, Sandwiches sind so vielseitig.

  • 8. … weil sie sowohl Vorspeise, Hauptspeise als auch Beilage und Nachtisch sein können

    Sandwiches sind vielseitig. Sie können als kleiner Appetizer vorweg gemacht werden, üppig belegt passen sie auch als Hauptgericht und etwas kleiner als Beilage zur Suppe. Und als Ice-Cream-Sandwiches können sie sogar das Beste von allem sein: das Dessert.

  • 9. … weil sie sowohl Klein als auch Groß schmecken

    Es steht schon wieder ein Kindergeburtstag bevor? Und die Wahl der Snacks ist immer noch nicht getroffen? Keine Panik. Denn alle Kinder lieben Sandwiches. Und Onkel Jürgens Fünfzigster? Da sollte man doch auch etwas für das Büffet mitbringen … Auch hier eignen sich die bunten Brote perfekt. Mit ein paar besonderen Zutaten machen sie sich richtig gut neben den ganzen Kartoffelsalaten.

  • 10. … weil sie so variabel sind

    „Heute habe ich Lust auf Italienisch. Oder Chinesisch, das hatte ich auch ewig nicht mehr.“ Darf es auch ein Sandwich sein? Belegt mit Entenbrust und einer süß-sauren Soße hat es etwas Chinesisches, mit Tomate und Mozzarella ist es italienisch. Man kann es nicht anders sagen: Sandwiches können einfach alles.

 

Zuerst erschienen auf:

www.brigitte.de/rezepte/koch-trends

Wildpilze sammeln und zubereiten: Tipps für den unbe­schwerten Genuss

Feucht und warm mögen es Pilze am liebsten: Die Saison hat bereits begonnen. Steinpilze, Pfifferlinge und Morcheln geben ein Fest in der Küche. Wer selbst im Wald auf Pilz-Pirsch gehen will, braucht aber nicht nur Finderglück. Das Special Wildpilze zeigt, was es beim Sammeln alles zu beachten gilt und gibt Tipps für den unbe­schwerten Genuss.

Pilze – die aromatischen Leicht­gewichte

Pilze sind extrem kalorien­arm: 100 Gramm haben durch­schnitt­lich 10 bis 20 Kilokalorien. Sie bestehen zu etwa 90 Prozent aus Wasser. Ihr Fett­gehalt liegt unter einem Prozent, ihr Eiweiß­anteil bei zwei bis vier Prozent. Viele Pilze liefern größere Mengen an Vitaminen der B-Gruppe, vor allem Vitamin B1 und B2, einige sind außerdem eine gute Vitamin-D-Quelle. Was Mineralstoffe angeht, liefern Pilze insbesondere Kalium und Phosphor. Der Gehalt an anderen Mineralstoffen oder Vitaminen ist eher gering. Pilze tragen aber zur Versorgung mit Ballast­stoffen bei und enthalten teil­weise gesund­heits­fördernde Eiweiß­bausteine. Kurz: Alles in allem sind Pilze ein gesundes und wert­volles Nahrungs­mittel.

Nicht mehr als 250 Gramm pro Woche

Essbare Wildpilze sind herr­lich aromatisch. Doch Wildpilze können – im Vergleich zu anderen Pflanzen – relativ hohe Mengen an Schwer­metallen aus dem Boden aufnehmen und im Frucht­körper anreichern. Das gilt vor allem für Kadmium und Queck­silber. Zuviel Kadmium schädigt Leber und Nieren, zuviel Queck­silber kann das Nerven­system beein­trächtigen. Die Konzentration im Pilzkörper kann vier- bis fünf­mal höher sein als im Wald­boden. Erwachsenen wird deshalb empfohlen, nicht mehr als 200 bis 250 Gramm Wildpilze pro Woche zu essen. Schwangere, Stillende und Klein­kinder sollten ganz auf Wildpilze verzichten. Pilze aus Zucht hingehen weisen in der Regel keine deutlich erhöhten Schwer­metalle auf. Allerdings können nicht alle Pilze gezüchtet werden. Pfifferling und Steinpilz zum Beispiel wachsen nur wild.

Sammeln nur für den Eigenbedarf

Pilze leben in einem engen Verhältnis zu Bäumen und Wald­flächen. Über­mäßiges Sammeln von Wildpilzen stört das sensible ökologische Gleichgewicht. Einige Pilze stehen sogar unter Arten­schutz. Laut Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, diese Arten zu sammeln. Ausnahmen ermöglicht die Bundesartenschutzverordnung: Steinpilz, Pfifferling, Schweins­ohr, Brätling, Birkenpilz, Rotkappe und Morchel sind zwar besonders geschützt, dürfen aber in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden. Das gilt auch für die nicht besonders geschützten Pilzarten. Eine Höchst­menge ist nicht einheitlich geregelt. Erlaubt sind in einigen Regionen Deutsch­lands maximal bis zu zwei Kilogramm pro Person am Tag, manchmal auch nur ein Kilogramm. Im Zweifel kann man sich an das jeweilige Forst­amt wenden. Für andere besonders geschützte Arten, zum Beispiel Königs- und Sommerröhr­ling oder Kaiserling, gibt es keine Ausnahme. Sie dürfen über­haupt nicht gesammelt werden. Das gilt auch für Trüffeln. Der Grünling steht ebenso ausnahms­los unter Arten­schutz. Er gehört aber auch noch aus einem anderen Grund nicht in den Sammelkorb: Denn nach seinem Verzehr kann es bei bestimmten empfindlichen Personen zu Zerfall und Abbau von Muskel­zellen kommen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät deshalb vom Verzehr des Grünlings ab.

Vorsicht Doppelgänger!

Die wichtigste Regel beim Sammeln lautet: Hände weg von Pilzen, die Sie nicht sicher bestimmen können. Ob ein Pilz giftig ist oder nicht, sieht man ihm nicht an. Zudem besteht bei einigen Sorten auch Verwechs­lungs­gefahr mit giftigen oder zumindest unver­träglichen Doppelgängern. Der Anis- oder Schafs-Champignon etwa kann von ungeübten Samm­lern leicht mit dem giftigen weißen Knollenblätterpilz verwechselt werden. Bei Unsicherheiten sollten Pilz­freunde ihre gesammelten Pilze vom Fachmann auf Essbarkeit prüfen lassen. Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie e. V. führt eine Liste geprüfter Pilzsach­verständiger.

Tipp: Ausführ­liche Porträts aller wichtigen Früchte, Pilze und Kräuter, die man am Wegesrand findet, bietet das Buch „Essen aus der Natur“ der Stiftung Warentest. Dazu gibt es viele Tipps zum Sammeln und Halt­barmachen, Sammel­zeitkalender und leckere Rezept­ideen.

Link zum Artikel:

https://www.test.de/Wildpilze-sammeln-und-zubereiten-Tipps-fuer-den-unbeschwerten-Genuss-1163075-0/

Fotostrecke: 11 Lebensmittel, die sich lange halten

Manche Lebensmittel verderben schnell, andere halten sich fast ewig. 11 Lebensmittel, die sich richtig lange halten – und die ihr bedenkenlos aufbewahren könnt.

Honig

Honig hält sich sehr lange, kann aber auch verderben, wenn er nicht richtig gelagert wird. Honig deswegen immer fest verschließen, kühl und trocken lagern. Wenn Flüssigkeit oder andere Fremdstoffe in den Honig gelangen, kann dieser schneller verderben. Honig muss seit dem 1. August 2004 mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen werden. „Honig ist im Allgemeinen bei sachgerechter Lagerung (kühl, trocken, dunkel) über mehrere Jahre haltbar“, schreibt der Deutsche Imkerbund e.V. auf seiner Seite.

Zucker

Auch Zucker kann – wie Salz – nicht schlecht werden. Denn Lebensmittel verderben durch Bakterien und Mikroorganismen – und die brauchen Sauerstoff und „ungebundenes Wasser“, wie es die Experten von „Wissen macht Ah!“ erklären. „Zucker enthält aber kein ungebundenes Wasser. Bakterien kommen natürlich auch auf Zucker vor – aber sie verdursten und sterben und können sich so natürlich auch nicht vermehren.“

Salz

Salz braucht jeder im Haushalt. Die gute Nachricht: Es wird nie schlecht. Ausnahme ist jodiertes Speisesalz, das ein Mindesthaltbarkeitsdatum hat.

Tee

Tee hält sich ebenfalls sehr lange.

Weißweinessig

Destillierter Weißweinessig wird eigentlich nie schlecht. Auch hier gilt: fest verschließen, kühl und dunkel lagern. Vorsicht bei aromatisierten Essig-Sorten. Die haben einen geringeren Säuregehalt und können verderben. Außerdem kann das Aroma verfliegen. Deswegen gilt auch bei diesen Flüssigkeiten: Flasche immer gut verschließen.

Maisstärke

Wer Maisstärke fest verschlossen lagert, sodass keine Feuchtigkeit eindringen kann, kann sich sehr lange über seinen Vorrat freuen. Denn auch Maisstärke gehört zu den Lebensmitteln, die sich richtig lange halten.

Ahornsirup

Ahornsirup gehört ebenfalls zu den Lebensmitteln, die so gut wie ewig haltbar sind – vorausgesetzt er wird richtig gelagert. Wer ihn im Kühlschrank aufbewahrt, kann sich lange drüber freuen.

Nudeln

Nudeln haben zwar ein Mindesthaltbarkeitsdatum, sind aber praktisch ewig haltbar. Denn wie bei Salz und Zucker können Bakterien auch bei diesen Trockenprodukten kaum überleben.

Reis

Dasselbe gilt für Reis. Ausnahme: Vollkornreis. Er enthält noch den Keimling mit Fett im Kern. Und das kann ranzig werden.

Konserven

Theoretisch halten sich Konserven auch weit über das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus. Konsistenz, Farbe und auch der Geschmack können sich allerdings verändern, ohne dass der Inhalt tatsächlich verdorben ist. Vorsicht ist geboten, wenn Konserven Dellen oder Löcher aufweisen und Fremdstoffe in die Konserve gelangen konnten. Solche Konserven lieber entsorgen.

Schnaps

Ob Schnaps nun ein Lebensmittel ist, darüber lässt sich streiten. Als Genussmittel wird Schnaps normalerweise aber eher selten getrunken. Da freut man sich über die gute Nachricht, das Schnaps quasi nie schlecht wird und auch das Aroma nicht so schnell verfliegt.

 

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