Einfamilienhaus bauen: Durchschnittliche Kosten und Preise

JEDER, DER EIN Einfamilienhaus bauen möchte und auf der Suche nach hilfreichen Informationen über das Thema Hausbau ist, wird früher oder später auch auf mehr oder weniger brauchbare Angaben über die Baukosten und Preise für die verschiedensten Haustypen in allen möglichen Bauweisen stoßen – diese Website Haus-Selber-Bauen.com ist eine davon. 

Im Gegensatz zu allen anderen vergleichbaren Internetseiten  werden Sie hier allerdings nicht die üblichen Verkaufspreise von diversen Hausanbietern finden, sondern die einzigen wirklich aussagekräftigen Kosten – nämlich die tatsächlichen Herstellungskosten, mit denen Bauunternehmen kalkulieren. 

Aber egal, um welche Preise es sich nun tatsächlich konkret handelt: Um die Verkaufspreise von Fertighäusern, um befristete oder dauerhaft gewährte Aktionspreise von irgendwelchen Hausanbietern oder um sonstige Angebote von wem auch immer – alle zusammen haben eines gemeinsam: 

Die Preise gelten aus verständlichen und durchaus nachvollziehbaren Gründen immer für einen ganz bestimmten Standard – für eine bestimmte Größe, eine bestimmte Qualität oder eine bestimmte Ausstattung. Diese Beschränkung auf individuell festgelegte Kriterien macht gerade beim Einfamilienhaus bauen absolut Sinn. Alles andere wäre also gar nicht machbar und schon gar nicht seriös.

Und auch die Preise und Kosten auf dieser Website Haus-Selber-Bauen.com beziehen sich auf ein ganz bestimmtes Haus  – nämlich auf ein durchschnittliches Einfamilienhaus. Das heißt aber noch lange nicht, dass auch Sie ein durchschnittliches Einfamilienhaus bauen sollen. „Durchschnittlich“ bezieht sich vielmehr nur auf die Kriterien, die sehr viele Einfamilienhäuser erfüllen – vor allem die Größe und die Ausstattung.

  • Dadurch wird es einfacher, verschiedene Häuser mit ähnlicher Größe oder Ausstattung zu vergleichen und jeder kann sich ein realistisches Bild davon machen, was unter einem „normalen Standard-Einfamilienhaus“ zu verstehen ist. Was ein durchschnittliches Einfamilienhaus konkret ist, erfahren Sie hier auf dieser Info-Seite.
  • Tatsache ist jedenfalls, dass beim Hausbau unendlich viele Ausführungs-Varianten möglich sind und die tatsächlichen Endpreise immer davon abhängig sind, wofür sich ein Bauherr schlussendlich entscheidet.

Die Informationen auf dieser Seite helfen Ihnen dabei, ein „Gefühl“ dafür zu bekommen, was beim Hausbau „üblich“ ist, wie groß „normalerweise“ gebaut wird und welche „Standard-Ausstattungen“ im „Standard-Preis“ enthalten sind.

Mit diesem Wissen werden Sie in beim Vergleichen von verschiedenen Haus-Angeboten mit dem durchschnittlichen Standard-Haus nun in Zukunft rasch erkennen, ob ein von Ihnen ins Auge gefasstes Haus in der vergleichbaren Preisklasse liegt oder ob aufgrund der Größe und besseren Ausstattung doch alles ganz anders ist – viel teurer nämlich.

 KONKRET:  Wenn Sie ein Einfamilien bauen oder bauen lassen wollen und gleichzeitig wissen möchten, wie viel alles höchstens kosten darf, müssen Sie nur die auf dieser Website veröffentlichten Herstellungskosten je m² mit der Wohnfläche eines beliebigen Einfamilienhauses multiplizieren, um zu wissen, ob der angebotene Verkaufspreis im Rahmen liegt oder ob es sich dabei um ein Angebot handelt, das mehr oder weniger stark von einem „durchschnittlichen Einfamilienhaus“ abweicht.

Übrigens: Wie die hier schon mehrmals genannten und auf dieser Website (oft zum Leidwesen der ausführenden Baufirmen) veröffentlichten Herstellungskosten, mit denen die ausführenden Bauunternehmen kalkulieren, genau zu verstehen sind, können Sie gerne auf einer extra Info-Seite nachlesen.

 

Was ist ein durchschnittliches Einfamilienhaus?

Alle Preise und Baukosten, die Sie sowohl auf dieser Webseite als auch in allen hier zur Verfügung gestellten und angebotenen Hausbau-Ratgebern finden, beziehen sich immer auf ein Haus mit folgenden Eigenschaften – auf ein durchschnittliches Einfamilienhaus eben…

  • ca. 140 m² Wohnfläche, verteilt auf 
  • Erdgeschoß und Obergeschoß 
  • ca. 85 m² verbaute Kellerfläche 
  • Bauwerksgeometrie klar strukturiert, somit 
  • Keine oder nur wenige kostspielige Erker oder Vorbauten 
  • Satteldach, Pultdach oder auch Walmdach 
  • Grundrisse praktisch und benutzerfreundlich geplant
  • Geschlossene oder offene Raumaufteilung
  • Beliebige Bauweise, z.B. „klassische“ Ziegel-Massivbauweise oder beliebiges Fertighaus
  • Normaler Baugrund, ohne Grundwasser, Sumpf oder Fels 
  • Normaler Anteil an Glasflächen 
  • Ohne Wintergarten 
  • Sehr gute bezugsfertige Ausstattung
  • Hochwertige, passivhaus-taugliche Kunststoff- ODER Holzfenster mit 3-Scheiben-Verglasung und einem Gesamt-Fenster-Uw-Wert von max. 0,80W/(m²K).
  • Bodenbeläge als Parkett-, Laminat-, Stein- und Kunststoffböden 
  • Bad- und WC-Anlagen zur Gänze oder teilweise verfliest 
  • Zentrale Heizungsanlage und / oder Wohnraumlüftung ***
  • Innentüren mit Röhrenspankern, Echtholz-furniert oder lackiert
  • Wärmedämmungen entsprechend dem aktuellsten  Stand der Technik – vor allem auch in bauphysikalischer Hinsicht ***

WIE DIE PREISE GENAU ZU VERSTEHEN SIND

*** Der bisher „durchschnittliche“ Energie-Standard für ein Niedrigenergiehaus ist mittlerweile nicht mehr der anzustrebende Hausbau-Standard. Wer heute ein Einfamilienhaus bauen möchte, sollte sich vielmehr möglichst für einen NiedrigSTenergie- oder Passivhaus-Standard entscheiden. Da die Anzahl der Passivhäuser ständig steigt, werden auch die Kosten für ein Passivhaus immer attraktiver.

  WICHTIG!  Da Passivhäuser in der Regel wesentlich kompakter geplant werden, ist ein im Passivhaus-Standard geplantes und errichtetes heute übrigens nicht (mehr) teurer als ein „herkömmliches“ Haus – und wenn doch, dann liegen die Mehrkosten bei vielleicht 5 bis 10% der Gesamtbaukosten, die sich durch die Einsparung bei den Heiz- und Betriebskosten aber bereits nach nur wenigen Jahren zur Gänze amortisiert haben.

  • Nicht verwechseln: Nach dem Passivhaus-Standard gebaute Häuser müssen keine „echten“ Passivhäuser sein, weil der Passivhaus-Standard im Prinzip „nur“ die bauphysikalischen Werte der einzelnen Bauteile vorgibt, um zu erreichen, dass die Wärme möglichst lange im Haus bleibt. So gesehen könnte sogar ein Haus mit Ölheizung und Vollwärmeschutz aus Styropor ein „Passivhaus“ sein, was allerdings aus ökologischer Sicht keinen Sinn macht.

Bei einem echten Passivhaus geht es nämlich AUCH darum, die benötigte Energie in jeder Hinsicht nachhaltig zu erzeugen – also emissionslos und flammenlos mit einer Komfortlüftung, die auf Wärmerückgewinnung basiert.

FAZIT:  Da der Passivhaus-Standard das einzige Baukonzept mit Zukunft ist, schon bald den Stand der Technik beim Hausbau darstellen wird und die Kosten dafür schon derzeit auch nicht (wesentlich) höher sind asl bei herkömmlichen Häusern, gelten sämtliche auf meiner Website veröffentlichten Preise für jeden beliebigen Energie- bzw. Baustandard.

  • Wenn Sie also ein in jeder Hinsicht vernünftiges, wirtschaftliches und modernes Einfamilienhaus bauen wollen, spricht aus heutiger Sicht absolut nichts dagegen, Ihr Haus zumindest nach dem Passivhaus-Standard zu bauen – ein echtes Passivhaus, Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus wäre noch empfehlenswerter.

Wenn Sie ein Einfamilienhaus bauen wollen, das von einem durchschnittlichen Haus stark abweicht

Wird Ihr persönliches Traumhaus sehr stark von den auf dieser Seite beschriebenen Ausstattungsmerkmalen eines durchschnittlichen Einfamilienhauses abweichen, werden entsprechende Zu- oder Abschläge bei den Baukosten empfohlen.

Je nach Exklusivität der Ausstattung kann dabei mit einem Zuschlag von +10% bis sogar +20% gerechnet werden. Sollte Ihr Haus in der Ausstattung wesentlich bescheidener geplant sein, könnten Sie die auf dieser Website veröffentlichten Baukosten um bis zu -10% reduzieren. Trotzdem sollten Sie auf einen derartigen Abschlag verzichten und die möglichen Einsparungen als „Sicherheitspolster“ betrachten. 

Bitte auch zu beachten…

Ausgefallene oder extravagante Ausstattungen oder Architekturdetails können natürlich nicht durchschnittlich geschätzt werden. Spezielle Sonderausstattungen sind sehr individuell und hängen von Ihren jeweiligen Vorlieben oder Vorstellungen ab.

Derartiges ist aber nicht der unmittelbare Sinn dieser Informations-Webseite. Vielmehr geht es vor allem darum, dem Nutzer und damit auch Ihnen einen realistischen Überblick zu verschaffen, wie viel ein weitgehend normales, durchschnittliches Einfamilienhaus und die darin enthaltenen Bauetappen kosten dürfen oder kosten werden.

Da es allerdings auch bei einem durchschnittlichen Haus mitunter sogar große Preisunterschiede geben kann (z.B. aufgrund regionaler Besonderheiten), wurden alle Baukosten und Baukostenanteile auf den Bauetappen-Seiten auch in Prozent angegeben. Damit können Sie bei Bedarf auch von höheren oder niedrigeren Hauskosten ausgehen und Ihre individuellen Berechnungen anstellen.

In diesem Zusammenhang bitte unbedingt auch Ihre Baufinanzierung vergleichen. Damit sparen Sie sehr viel Geld. Und falls Sie keine Zeit haben, alle Kosten- und Preise-Seiten dieser Website zu durchforsten, ist das HausbaukostenBuch vermutlich ideal für Sie. Darin sind nämlich sämtliche Informationen dieser Webseite kompakt, übersichtlich und immer griffbereit zusammengefasst.

Homepage besuchen:

www.haus-selber-bauen.com/einfamilienhaus-bauen.html

Alles rund um Umbau, Ausbau und Bauen bei ImmobilienScout24

Kinder an die Smartphones!

Vor ein paar Tagen wischte ich mich durch die Fotogalerie meines Smartphones, auf der Suche nach einem bestimmten Bild. Plötzlich stoppte mein Finger. „Was war denn das?“, schoss es mir durch den Kopf. Auf dem Foto war ein rechtes Bein zu sehen, im blaugeringelten Schlafanzug. Es gehörte definitiv zu meinem Sohn, soviel war klar. Wie aber kam das Bein in die Fotogalerie? Als ich ihn rief und genau das fragte, schaute er mich mit seinem schuldbewussten Blick an: senkte die Augen und ließ Blasen aus seinem Mund blubbern.

Was fragte ich auch so blöd, die Antwort lag ja auf der Hand. Wann immer er eine Gelegenheit fand, „lieh“ er sich mein Gerät aus. Zog es aus meiner Tasche. Stibitzte es, während es zum Aufladen an der Steckdose hing. Oder nahm es beim Vorbeilaufen ganz einfach vom Tisch. Den letzten Versuch hat er wohl unfreiwillig dokumentiert. Mein Sohn ist zweieinhalb Jahre alt. Manche würden nun schreiend zusammenbrechen und ihn für einen perfekten Beleg für ihr ausgemachtes Horrorszenario halten: Wir alle verblöden in der digitalen Welt. Wir sind süchtig nach den Geräten, die uns mit ihr verbinden. Wir verarmen letztlich nicht nur geistig, sondern auch sozial. Und lassen dabei unsere Kinder verwahrlosen.

Einer der führenden Vertreter dieser Auffassung ist Manfred Spitzer. Ein Bestsellerautor mit Arztausbildung und telegener Begabung. Erst vergangenen Montag zeigte er wieder sein ganzes Können, als er in der Sendung „Hart aber fair“ allen die Leviten las, weil sie sich durch das Internet ihre Gesundheit ruinierten. „Die Folgen der Digital-Ära sind weit schlimmer für die Menschheit als es Nikotin je war.“ So lautet seine neuste Devise.

Wie gut, dass ich wenigstens nicht mehr rauche. Ansonsten könnte es um mich nicht mehr schlimmer stehen: Ich habe viereckige Augen, bin fantasiearm, bewegungsfaul, tendenziell verfettet. Asozial. Und das alles nur, weil ich in meiner Kindheit und Jugend mehr ferngesehen habe, obwohl doch damals genügend Fachleute vor den Folgen des Fernsehkonsums gewarnt hatten. Bei mir ist die Fehlentwicklung sogar so weit fortgeschritten, dass ich nur lesen lernen wollte, um in der Fernsehzeitung das Programm und die Anfangszeiten selbst nachlesen zu können. (Wie, Pumuckl ist schon lange vorbei?) Heute trage ich mein Smartphone stets mit mir und lasse meine Kinder auf Youtube Filmchen schauen. Wie sollte so jemand den Nachwuchs vor der digitalen Verblödung bewahren?!

Aber solche Bewahrer braucht es doch gar nicht! Das sagen zumindest die anderen, die auch manchmal im Fernsehen auftreten, zum Glück auch an jenem Montagabend bei „Hart aber Fair“. Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar konnte den Spitzers dieser Welt eine einfache und auch beruhigende Erklärung entgegensetzen, zumindest was die Smartphones angeht: „Das ist ein tolles Gerät, das ist Magie“. Es treffe den Nerv der Gesellschaft.

Mein Sohn sieht das genauso. Denn das Gerät reagiert ganz so, wie es in seiner kindlichen Welt auch zugeht: Wenn man mit dem Finger drauf patscht, passiert etwas. Manchmal macht es klick, dann hat man ein Foto, das man anschauen kann. Manchmal macht es Töne. Dann wieder klingelt es und man kann mit Menschen sprechen, die sich darin versteckt haben. Falls es ein Kind geben sollte, das von so einem Gerät nicht fasziniert ist, müsste man sich um dieses Kind wirklich Sorgen machen.

Dürfen meine und andere Kinder in diesen jungen Jahren trotzdem ständig und grenzenlos mit meinem Smartphone agieren? Nein, dürfen sie natürlich nicht. Wenn man ihnen das auf gute Weise klar machen will, dann lebt man es ihnen am besten vor anstatt es ihnen zu verbieten. Man hat selbst sein Smartphone nicht ständig am Ohr oder vor der Nase. Man steckt Zeiten ab, in denen man Fotos anschaut oder aufnimmt, in denen man telefoniert oder chattet. Zwischendurch gibt es viele Phasen, in denen man einfach nur isst, spazieren geht, schläft oder ein Buch liest. Wer verhindern möchte, dass Kinder mit dem Internet verblöden, muss ihnen den Umgang damit beibringen. Am besten so früh wie möglich. Denn die digitale Welt ist ein selbstverständlicher Teil unseres Lebens. Sie wird nicht mehr verschwinden – allen Apokalyptikern zum Trotz.

Und gerade uns Eltern ermöglicht sie einen ungeheueren Fortschritt: Mit der digitalen Technik lassen sich Beruf und Familie besser vereinbaren. Wir sind in der Lage, orts- und zeitunabhängiger zu arbeiten. Um so seltsamer doch, dass uns Eltern ständig ein schlechtes Gewissen eingeredet wird, wenn sich unsere Kinder auch für diese Technik interessieren.

Die Sozialpsychologin Sonia Livingstone forscht seit 25 Jahren im Bereich Jugend- und Kindermediennutzung. In einer Studie mit Eltern von Kindern im Alter zwischen drei und acht Jahren hat sie festgestellt, dass es viele Eltern als Versagen empfinden, wenn sich ihre Kinder mit dem Smartphone oder auch mit Youtube-Filmchen beschäftigen. „Sogar in diesem digitalen Zeitalter herrscht die Annahme vor, dass gute Eltern ihre Kinder von digitalen Medien fernhalten.“ Sie weist darauf hin, dass mittlerweile jedoch auch die jüngeren Eltern einer Generation angehören, die selbstverständlich mit dem Internet aufgewachsen ist. Die mit der Technik und ihren Daten gut umzugehen weiß.

Statt uns ein schlechtes Gewissen einreden zu lassen, sollten wir im Gegenteil eine Debatte darüber führen, in welchem Umfang dieser Medienkonsum gut und sinnvoll ist. Das schlägt Livingstone vor. Und dabei mehr Angebote einfordern, die kind- und altersgerecht sind. Klingt sehr plausibel.

 

Gesichtet:

http://www.nido.de/artikel/kinder-an-die-smartphones/

10 Dinge, die ihr bei eurem Chef einfordern solltet

 

1. Überstundenausgleich

Ganz ehrlich: Viele leisten doch weit mehr Arbeits- und Überstunden ab, als im Vertrag festgehalten. Das ist arbeitsrechtlich nicht erlaubt! Klar muss man nicht gleich zum Chef rennen, weil man mal eine Stunde länger da war. Aber wenn das zur Regel wird, solltet ihr mit eurem Chef unbedingt darüber reden, wie man die Aufgaben besser verteilen kann und einen Ausgleich für eure Überstunden einfordern. Seht mal im Vertrag nach – vielleicht findet ihr dort eine Regelung, wie Überstunden abgegolten werden.

2. Arbeit in Teilzeit

Ihr wollt zum Beispiel mehr Zeit für die Familie oder Weiterbildung haben? Dann könnt ihr eine Teilzeit-Regelung bei eurem Chef beantragen. Im Gesetz heißt es: „Der Teilzeitanspruch gilt für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis bereits länger als sechs Monate bestanden hat“ (§ 8 Abs. l TzBfG) und deren Arbeitgeber in der Regel mehr als l5 Arbeitnehmer beschäftigt (§ 8 Abs. 7 TzBfG). Sprechen allerdings „betriebliche Gründe“ wie Engpässe in der Organisation dagegen, kann euer Chef den Antrag ablehnen. Ihr solltet es aber auf jeden Fall versuchen!

3. Flexible Arbeitszeiten

Laut des Jobbewertungsportals „kununu“ wünschen sich 51,43 Prozent der Arbeitnehmer flexiblere Arbeitszeiten. In manchen Jobs ist Gleitzeit nicht möglich. Oft aber macht es gar keinen Unterschied, ob ihr von 8 bis 17 Uhr in der Arbeit sitzt oder von 9 bis 18 Uhr. Ihr solltet auf jeden Fall einen Gesprächstermin bei eurem Chef vereinbaren – und einfach mal fragen. Das Gleiche gilt für Homeoffice. Kununu hat erhoben: Über ein Drittel der Arbeitnehmer würde sich wünschen, auch von zu Hause arbeiten zu können. In vielen Branchen ist das möglich!

4. Angemessene Bezahlung

In vielen Berufen ist es immer noch so, dass wir Frauen weniger verdienen als Männer. Verpasst deshalb keine Gelegenheit für ein Gehaltsgespräch und fordert eine branchenübliche Bezahlung! Wichtig: Legt dar, WARUM ihr mehr Geld verdient habt und gebt Beispiele für erfolgreiche Projekte.

5. Betriebliche Rente

Was längst nicht alle wissen: Seit 2002 hat jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge. Das heißt, man kann Teile seines Gehalts in die Rente investieren, ohne Steuern und Sozialabgaben darauf zu zahlen. Das Gute: Viele Arbeitgeber bezuschussen den Betrag noch. Überraschend: Laut kununu ist die betriebliche Rente nur jedem zehnten Arbeitnehmer wichtig. Dabei sollte jeder, der noch nicht fürs Alter vorgesorgt hat, mit seinem Finanzberater sprechen – und gleich danach mit seinem Chef!

6. Mehr Verantwortung

Ihr habt das Gefühl, ihr könnt mehr leisten? Dann sagt es eurem Chef! Schlagt konkret vor, welche neuen Aufgaben ihr euch vorstellen könnt und warum – vielleicht ergibt sich sogar ein Aufstieg auf der Karrierereleiter!

7. Arbeitszeugnis

Nach der Kündigung gerät das schnell mal in Vergessenheit. Fordert das Zeugnis aktiv bei eurem Arbeitgeber ein – sonst kommt es unter Umständen nie! Und ihr ärgert euch nachträglich über die fehlenden Unterlagen für euren Lebenslauf!

8. Bildungsurlaub

In den meisten Bundesländern habt ihr einen Anspruch auf bezahlten Urlaub (meist 5 bis 10 Tage) für Weiterbildung. Wenn ihr euch weiterentwickeln möchtet, solltet ihr den auch einfordern! Mit Hilfe des Deutschen Bildungsservers könnt ihr euch informieren, wie viele Tage euch in eurer Region zustehen.

9. Ergonomischen Arbeitsplatz

Der Tisch ist zu hoch, der Stuhl zu tief? Arbeitgeber sind verpflichtet, ihren Mitarbeitern den Arbeitsplatz so einzurichten, dass sie keine körperlichen oder seelischen Schäden davontragen. Spätestens, wenn ihr merkt, dass ihr mit Schmerzen nach Hause geht, solltet ihr mit eurem Chef sprechen!

10. Feedback

Ihr ackert und ackert und ackert – und nichts passiert? Kein Lob, kein Tadel, ihr bekommt gar keine Rückmeldung? Frustrierend. Schließlich möchte man wissen, wie gut man den Job macht. Wenn euer Chef nicht von selbst Mitarbeiter-Gespräche anbietet, solltet ihr unbedingt darauf bestehen. Nur so könnt ihr euch verbessern und auch die Grundlage für Gehaltsgespräche schaffen.

zum Artikel:

www.brigitte.de/liebe/persoenlichkeit

One Pot Penne mit Parmesan

Zutaten

250 g Nudeln
250 g Hähnchenbrustfilet(s)
400 g Tomate(n), stückige
30 g Parmesan
1 EL Sahne
250 ml Gemüsebrühe
Paprikaschote(n)
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Pfeffer, schwarzer
1 TL Salz
1 EL Basilikum

 

Arbeitszeit: ca. 5 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 20 Min. Ruhezeit: ca. 3 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Tolle an diesem Rezept ist, dass man alles in einer Pfanne oder in einem Kochtopf zubereitet. Die Nudeln werden also in der Soße gar gekocht. Dadurch bekommen sie einen deutlich aromatischeren Geschmack, als wenn man sie normal in Salzwasser zubereitet.

Zuerst das Hähnchenfleisch und die Paprika in kleine Stückchen schneiden. Danach die Hähnchenstückchen anbraten, die Paprika zugeben und ein wenig mitbraten.

Gemüsebrühe mit Salz und Knoblauchgranulat verrühren und zusammen mit den ungekochten Nudeln und Tomaten in die Pfanne oder den Kochtopf geben. Alles zum Kochen bringen und solange köcheln lassen, bis die Nudeln den „al dente“ sind. Das dauert ungefähr 15 – 20 Minuten.

Nun die Sahne dazugeben und noch mal ca. 1 Minute mitköcheln lassen. Geriebenen Parmesan und Pfeffer einrühren, bis alles miteinander verbunden ist. Abschließend das Basilikum unterheben und anrichten.

 

Schritt 1

Gehacktes anbraten

Schritt 2

Aufkochen lassen

Brühe, passierte Tomaten und Sahne aufkochen lassen

Schritt 3

Nudeln hinzugeben

Schritt 4

Parmesan unterrühren

Von:

http://www.chefkoch.de/rezepte

Strom­rechnung: Was tun, wenn der Versorger zu hohe Abschläge ansetzt?

Wie viel Geld Energieversorger monatlich kassieren dürfen, ist klar geregelt: Der Verbrauch entscheidet. Trotzdem gibts oft Streit. Finanztest erklärt die Regeln für die Abschlags­zahlung bei Strom und Gas – und sagt, was Kunden tun können, wenn der Energieversorger nicht spurt.

Die Regeln sind eindeutig

Erstaunlich: Immer wieder gibts Ärger um die laufenden Zahlungen für Strom und Gas. Dabei sind die Regeln eindeutig: Kunden müssen pro Monat ein Zwölftel des Betrags zahlen, der dem Energieversorger fürs laufende Jahr wahr­scheinlich zusteht. Das ist leicht zu errechnen, wenn der Anschluss schon im Vorjahr bestand und sich die Faktoren für den Energieverbrauch nicht geändert haben: Die im Vorjahr verbrauchten Kilowatt­stunden sind mit dem aktuellen Preis einschließ­lich aller Steuern und Umlagen zu multiplizieren, etwaige Gebühren zu addieren und der Gesamt­betrag auf die nächsten zwölf Monate zu verteilen.

Erhöhung nur bei steigenden Preisen …

Das heißt auch: Bei gleich­bleibendem Verbrauch darf der Energieversorger höhere Zahlungen nur verlangen, wenn Strom- oder Gaspreis oder Gebühren steigen.

… oder veränderten Wohn­verhält­nissen

Etwas schwieriger wird es bei Einzug in eine neue Wohnung oder wenn sich wegen neuer Geräte, energie­intensiver Bauarbeiten, Familien­zuwachs oder Auszug erwachsener Kinder der Verbrauch ändert. Der Energieversorger muss dann so gut wie möglich schätzen, wie hoch der Energieverbrauch und damit die Jahres­rechnung sein werden. Energieversorger haben reichlich Vergleichs­daten und können ziemlich gut schätzen – wenn sie wollen.

System oder Versehen?

Trotz klarer Regeln gibt es häufig Ärger.

  • Extra­Energie verurteilt. Regel­mäßig hielt der Energieversorger Extra­Energie an hohen Monats­abschlägen fest, obwohl den Kunden für das voran­gegangene Jahr teil­weise mehr als 500 Euro Gutschrift zustand. Eine Klage der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen stoppte das Unternehmen. Klare Ansage des Land­gerichts Düssel­dorf: Mehr Geld als absehbar nötig zu kassieren, ist rechts­widrig (Az. 12 O 474/12). Verstößt Extra­Energie gegen die Vorgaben der Richter, drohen Ordnungs­gelder von bis zu 250 000 Euro oder Haft für die Geschäfts­führer.
  • Leser­beschwerde zu Eon. Gleich zweimal schoss Eon bei der Berechnung der monatlichen Gas-Abschlags­zahlungen von Finanztest-Leser Daniel Casado aus Duisburg übers Ziel hinaus und berechnete bis zu 85 Euro zu viel. Ursache unbe­kannt. „Wir haben leider fest­stellen müssen, dass uns hier ein hand­werk­licher Fehler unter­laufen ist, für den wir uns ausdrück­lich entschuldigen möchten“, sagte Eon-Sprecher Maximilian Heiler.
  • Trick mit elf Abschlägen. Oft heißt es bei Energieversorgern so oder so ähnlich: „Bei uns zahlen Sie elf Abschläge, der zwölfte wird mit dem Ergebnis der Jahres­abrechnung verrechnet.“ Das ist in Ordnung, wenn zur Berechnung des Abschlags der voraus­sicht­liche Betrag der Jahres­rechnung auf zwölf Monate verteilt wird. Verteilen Anbieter die Jahres­kosten dagegen auf nur elf Monate, ist das rechts­widrig. Verbraucher können verlangen, den Abschlag entsprechend, also um 8,3 Prozent, zu senken.

Bei unrecht­mäßiger Erhöhung Wechsel sofort möglich

Gut für Betroffene: Weigert sich der Energieversorger zu Unrecht, die Abschlags­zahlung zu senken, oder erhöht er sie ohne Grund, können sie sofort wechseln. Rechts­anwalt Thomas Holl­weck, ein auf Verbraucherrecht spezialisierter Rechts­anwalt aus Berlin, erklärt: „Hält sich ein Energieversorger nicht an die gesetzlichen Rege­lungen, so haben Kunden das Recht, diesen Vertrag vorzeitig zu beenden.“

Adresse der Quelle:

https://www.test.de/Stromrechnung-Was-tun-wenn-der-Versorger-zu-hohe-Abschlaege-ansetzt-4988652-0/

Keine Weinprobe ohne Sekt

Am Ortsausgang von Schliengen im südlichen Markgräflerland, etwa 20 Kilometer von der schweizerischen Grenze entfernt, hat Markus Büchin einiges vor. Dort will der 36 Jahre alte gelernte Weinbautechniker sein eigenes Weingut bauen. Einen langgestreckten, zweigeteilten Bau – einen Verkaufsraum mit Galerie, daneben die Produktions- und Lagerhalle. Im September, rechtzeitig zur Traubenernte, soll dann alles fertig sein. „Künftig werden Weinproben zwischen den Edelstahltanks angeboten“, sagt Büchin. Er ist seit dem Jahr 2007 zunächst nebenberuflich selbständig gewesen. Er hat nun vor kurzem den Schritt gewagt, sein eigenes Weingut aufzubauen.

Er geht dabei nicht den klassischen Weg, einen bestehenden Betrieb zu übernehmen. In den Neubau investiert er rund 2 Millionen Euro. Schwierigkeiten habe er keine gehabt, die notwendige Finanzierung durch die örtliche Bank zu bekommen. „Normalerweise wird die Landwirtschaft ja immer etwas kritisch angesehen“, sagt der junge Winzer, der bislang seine Weine in der Winzergenossenschaft Haltingen ausgebaut hat. Dort hat er bis vor kurzem hauptberuflich auch als Kellermeister gearbeitet.

Schon während der Schulzeit sei für ihn klar gewesen, dass er einmal einen landwirtschaftlichen Beruf ergreifen wolle. Dabei stammt Büchin nicht einmal aus einer Winzerfamilie. Sein Großvater hatte zwar einen landwirtschaftlichen Betrieb, zu dem auch ein paar Weinberge gehörten. Aber die habe er verkauft, erzählt der Vater von drei Kindern, der zusammen mit seiner 31 Jahre alten Frau, einer Hebamme, das Weingut Büchin aufbaut.

Erfahrungen sammeln in Südafrika

Nach der Ausbildung zieht es ihn für ein Jahr nach Südafrika. Dort werde anders mit dem Thema Wein umgegangen als in Deutschland: „Da wird nicht nur nach dem Zuckergehalt geschaut.“ Neben dem Mostgewicht des unvergorenen Traubensafts wird beispielsweise auf den Säuregehalt geschaut. Der Badener ist während seines Auslandsaufenthalts auf einem Gut tätig gewesen, das von einer schweizerischen Familie betrieben wird. Er habe dort alles gemacht. Dort lernt er auch Traubensorten kennen, die in seiner badischen Heimat nur äußerst selten angebaut werden wie die rote Rebsorte Syrah. Sie zählt zu den edelsten Sorten überhaupt.

Mit 25 Jahren wird er schließlich Kellermeister bei der Winzergenossenschaft Haltingen. Damals der jüngste in Deutschland. Wenig später fängt er an, selbst Wein zu machen. Angefangen habe er mit einem Hektar Rebfläche. Heute sind es insgesamt 18 Hektar. Damit liegt Büchin im Mittelfeld der privaten Weingüter im Markgräflerland. Seine Hauptrebsorten sind Gutedel und Spätburgunder, gefolgt von Grau- und Weißburgunder. Hinzukommen Syrah und Sauvignon blanc.

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Einen Teil der Anbaufläche habe er gepachtet, sagt Büchin. Seine Weinberge liegen zwischen Weil am Rhein und Bad Krozingen. Und in der Mitte befindet sich die rund 7000 Einwohner zählende Gemeinde Schliengen, in der es insgesamt zehn Weingüter inklusive der örtlichen Genossenschaft gibt. Inzwischen verkauft Büchin seine Weine an mehr als 40 Händler in ganz Deutschland sowie in einem kleinen Geschäft vor Ort. Im vergangenen Jahr habe er 140.000 Flaschen abgefüllt.

Wie baut man einen Kundenstamm auf?

Der Weg zum hauptberuflichen Winzer sei jedoch nicht immer einfach gewesen. Zu Beginn des neuen Jahrzehnts habe er sich auch schon einmal kurz überlegt, das Ganze wieder aufzugeben. Das Problem war der Aufbau eines Kundenstamms: Zunächst habe es nur sehr wenige Kunden gegeben.Und nicht jeder bestelle zudem gleich. Privatkunden zu gewinnen sei ein langwieriger Prozess, sagt Büchin. Deshalb habe er von Anfang an auf den Weinfachhandel und die Gastronomie gesetzt.

Im vergangenen Jahr hat Büchin einen Umsatz von 500.000 Euro gemacht. Rund 60 Prozent der Erlöse werden mit Weißwein gemacht, der Rest mit Rotwein. Winzersekt bietet er gleichfalls an. „Das ist die wichtigste Plattform bei Weinproben. Ohne Sekt geht keine Weinprobe“, sagt Büchin. Das Weingut besteht aus ihm, seiner Frau, die für die Buchhaltung zuständig ist, und drei Angestellten. Im April komme ein weiterer Mitarbeiter hinzu. Ein Angestellter kümmere sich nur um das Marketing. Dabei habe die Vermarktung eine sehr hohe Priorität. Von sich selbst sagt der Winzer: „Ich kann nicht nur im Keller oder im Büro sein. Ich muss raus.“ Aber auch dort draußen macht er Marketing. So bietet er gemeinsam mit der Genossenschaft im Nachbarort Auggen Weinwanderungen an, bei denen die edlen Tropfen zugleich verköstigt werden.

Um seinen noch etwas versteckt liegenden Laden bekannter zu machen, hat sich Büchin ebenfalls etwas einfallen lassen: Zweimal im Jahr findet vor seinem Ladenlokal ein Fest statt. Da kämen immer so um die 1000 Personen, berichtet er. Mit Hilfe solcher Veranstaltungen gelinge es verstärkt, Privatkundschaft zu gewinnen. Über das Internet, also einen Online-Shop, verkauft der noch junge Winzer seine Weine aber nicht. Aber die sozialen Netzwerke Facebook & Co. seien für die Vermarktung wichtig und ein sehr bedeutender Informationskanal, denn der Weinbautechniker bedient eine eher junge Klientel. Die meisten Menschen, die sich für sein Angebot interessierten, seien zwischen 30 und 40 Jahre alt. Und die finden ihn bald in seinen neuen Verkaufsräumen in Schliengen.

 

Erstmals erschienen auf:

http://www.faz.net/aktuell/

Die Probleme in heutigen Haushalten mit der IT

Ja, natürlich, es ist schon richtig, dass die Computertechnologie und natürlich das Internet unser Leben wesentlich erleichtern. Manche Sachen kann man sich als jemand, der ohne Internet und Heim-PC und Handy aufgewachsen ist, gar nicht mehr vorstellen. Man fragt sich ab und zu, wie viel Zeit man für manche Recherche oder einfach eine Fahrplanauskunft zum Beispiel aufbringen musste im Vergleich zu heutigen Zeiten, wo man jederzeit und fast von überall online gehen kann. Nun gibt es, wie meine Mutter immer sagt, in jedem Paradies eine Schlange. In diesem Fall haben wir es gleich mit mehreren Schlangen. Das fängt schon damit an, dass es in der Natur der Sache liegt, dass Technik, die immer komplexer wird, zwangsläufig Fehler verursacht. Waren Sie schon mal in einer Familie, während der Internet-Router ausfällt und keiner mehr ins Netz kann? Oder das Handy gerade dann abstürzt, wenn man mit einer geliebten Person chattet? Oder der Drucker genau in dem Moment die Verbindung aus unbekannten Gründen verliert, wenn man ihn ganz dringend braucht? Häufig hilft dann nur noch ein Fachmann, der einem hier aus der Klemme hilft. Bloß, auch hier ist es schwierig, einen kompetenten Experten für IT zu finden. Immerhin gibt es schon einen gewissen Unterschied, ob jemand meine Waschmaschine repariert oder in meinen Computer sehen kann. Heutzutage ist doch auf dem heimischen PC oder dem Smartphone das ganze Leben gespeichert. Fotos, Videos, Mails, Chat-Verläufe, Bankkonten, berufliche Sachen, einfach vieles, was man einem Fremden nicht unbedingt zeigen möchte.
Ich habe da richtig Glück gehabt und eine hervorragende PC Hilfe Berlin gefunden. Ohne einen solchen IT-Experten verliert man einfach zu viel Zeit, die meisten Leute bringen schließlich ihr Auto auch in die Werkstatt. Nicht nur im beruflichen Leben ist eine funktionierende PC-Technik heutzutage elementar, auch im privaten Bereich sollte man sich rechtzeitig um einen guten PC-Fachmann oder möchten Sie mit einer pubertierenden Tochter darüber diskutieren, warum das Internet nicht geht?

Vergessen an der Steckdose – Handyladegeräte fressen Strom für 51 Euro im Jahr

Der hohe Stromverbrauch von Elektronik im Stand-By-Modus ist vielen Verbrauchern mittlerweile bewusst. Doch wie steht es mit den Betriebskosten von Geräten, die auf ihren Einsatz warten, wie Drucker, TV-Receiver oder Laptops?

Das Bundesamt für Umweltschutz warnt, dass ein deutscher Durchschnitthaushalt für die Bequemlichkeit, alle Geräte immer sofort nutzen zu können, schnell über 100 Euro im Jahr bezahlt. Eine Heimkino-Anlage oder ein großer Fernseher sind sogar deutlich teurer. Faustregel: Ein Watt Leistung kostet etwa 2,50 Euro im Jahr. Eine Hifi-Anlage im Leerlauf frisst also bei einem Verbrauch von 21 Watt etwa 53 Euro im Jahr.

Ladegeräte als Stromfresser

Doch auch vermeintlich kleine Stromfresser können teuer werden: Vier Netzteile, mit denen Handys, Tablets oder Kameras aufgeladen werden, verbrauchen durchschnittlich 175 kWh pro Jahr, rechnet das Umweltbundesamt vor. Bei einem Strompreis von 29 Cent je Kilowattstunde (kWh) macht das 51 Euro.

Die Aktion „No-Energy“ listet auf ihrer WebseiteStromfresser aus der Rubrik Kommunikation und Unterhaltung auf. So verbraucht etwa der Farblaser-Drucker Magicolor 2300 Desklaser von Minolta QMS Strom für 233 Euro im Jahr – ohne auch nur eine einzige Seite gedruckt zu haben. Auch der DVD-Festplattenrekorder Activity Media Center 350 Sat von Fujiutsu Siemens ist ein Stromfresser: 160 Euro werden allein im Standby-Modus fällig.

 

Um zu testen, ob das eigene Ladegerät im Leerlauf Strom frisst, muss man es nur anfassen: Ist es warm, fließt Strom. Zu den häufigsten Stromfressern gehören laut Umweltbundesamt außerdem auch dimmbare Lampen im Haus – denn auch sie haben ein Netzteil.

Um Leerlaufkosten zu vermeiden, hilft nur konsequentes Abschalten, auch wenn das unbequem sein mag. Zugegeben: Die Wartezeit, bis der Kaffee fließt, oder der Herumstehen, bis sich der Laserdrucker aufwärmt, können nerven. Bei  manchen Videogeräten und Receivern gehen durch das Ausschalten gar Informationen zu Datum und Uhrzeit oder vorprogrammierte Aufnahmen verloren. Doch neuere Geräte halten das aus: Sie sorgen mit einem integrierten Akku vor: Dieser überbrückt die Zeit, in der das Gerät vom Netz getrennt ist. So bleiben alle Einstellungen erhalten.

Nur ganz selten ist es sogar billiger, die Geräte im Leerlauf zu lassen, statt sie immer wieder an- und auszuschalten. So verbraucht etwa der 19-Zoll-Monitor 996N High Res von Yakumo angeblich 3,6 Watt im Stand-By-Modus, aber nur 3,5 Watt im Ruhezustand, wenn lediglich der Bildschirm auf schwarz schaltet.

 

Von:

http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/stromfresser-im-haushalt-233-euro-fuer-bequemlichkeit_id_3700311.html

Casa Vinicola Sartori: die Tradition der Weine aus Verona

Das Valpolicella-Gebiet ist eines der bekanntesten in Italien – allerdings nicht nur in Italien, wenn es um die Produktion von Wein geht. Dort wurde Casa Vinicola Sartori Spa geboren – ein Unternehmen, das eine langjährige Erfahrung im Weinsektor hat. Seit dem 19. Jahrhundert konzentriert man sich dort auf Qualitätsweine.

Die Sartori-Familie kam in die Welt des Weines dank Pietro, der am Ende des 19. Jahrhunderts seine Leidenschaft für Wein in seiner Arbeit umsetzte: Er kombinierte die Verwaltung seines Restaurants mit einem Weinhandel. Unter Ausnutzung der strategischen Position und um den Stammgästen des Restaurants die besten Weine zur Verfügung zu stellen, kaufte er einen Weinberg in Negrar. Auf diese Weise begann die lange Tradition der Familie Sartori in Sachen Weinproduktion.

Die Leidenschaft für den Wein wurde von Generation zu Generation der übergeben, das führte zur Expansion des Unternehmens und erhöhte die Position der Weinkellerei auf dem Markt. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Familie Sartori offiziell, Weine zu produzieren. In den sechziger Jahren öffnete sie sich auf ausländischen Märkten. Ein weiterer wichtiger Schritt für Casa Vinicola Sartori fand in den neunziger Jahren statt: Weitere Weinberge kamen zum Besitz hinzu, das Unternehmen wuchs auch personell immer weiter.

Heutzutage kann Casa Vinicola Sartori als ein Unternehmen beschrieben werden, das nicht nur in seiner Vergangenheit und seinen Traditionen verankert bleibt, sondern zugleich auch die Zukunft und Innovationen im Auge hat. Es sind die klassischen Weine aus Verona, wie Soave, Valpolicella und Bardolino Chiaretto, die von Sartori erzeugt und dann in die ganze Welt exportiert werden: 80% des Umsatzes werden in über 50 Ländern generiert.

Die Glanzstücke von Sartori, also die Weine, auf die das Unternehmen besonders stolz ist, sind Regolo Valpolicella Superiore DOC Ripasso und Marani Bianco Veronese IGT. Das Portfolio des Unternehmens umfasst aber auch Recioto, Amarone Rotweine, Lugana, Soave, Bardolino, Custoza und viele mehr.

Die Arbeit, die Leidenschaft und das Engagement von Sartori wurden im Laufe der Jahre durch zahlreiche Auszeichnungen belegt. Mit der langen Tradition ist Casa Vinicola Sartori auch für die Zukunft bestens gerüstet.

Weitere Informationen gibt es hier: http://www.sartorinet.com/de

Webseite:

www.about-drinks.com/casa-vinicola-sartori-die-tradition-der-weine-aus-verona/

Blog: Neuens aus der Küche – Rollgerstensuppe gegen Frühjahrsmüdigkeit

Gute Nachrichten für alle Winterverweigerer: Laut TCM hat das Frühjahr bereits begonnen! Die Tage werden länger, die Natur beginnt mit der Vorbereitung auf den Frühling, auch wenn der Winter vermutlich noch einmal zurückkommen wird. Es ist ein günstiger Moment, um uns vor der Frühjahrsmüdigkeit zu schützen, Ballast loszuwerden und den Frischekick aufzubauen. In der TCM erfolgt das nicht über radikales Fasten oder Hungern, sondern über eine mildere Detoxform als Suppen-, Getreide- oder Basenkur.

Sollte man das Gefühl haben, es ist egal, was man isst, man fühlt sich immer gleich – ob gut oder schlecht –, dann braucht der Körper ein Reset, einen Neustart, um wieder einfache Signale achten zu lernen. Kinder haben ein gutes Gespür dafür, was ihnen guttut und was nicht. Sie mögen meist kein allzu großes Durcheinander auf ihrem Teller. Wer sich etwas Gutes tun will, kann in der Fastenzeit eine fünftägige Reset-Kur machen. Die Gerstensuppe empfehle ich als leichtes Abendessen oder ab und zu als Mahlzeit für einen Entlastungstag.

Zutaten für vier Portionen

5–6 Wacholder
2 Lorbeerblätter
300 g Karotten
100 g Lauch
2 Stangen Sellerie
200 g Kartoffeln
160 g Gerste (enthält Gluten, bei Unverträglichkeit auf Reis oder Hirse ausweichen)
Saft von ½ Zitrone
1,5–2 l Wasser
2 EL Salz, Pfeffer
1 Prise Muskatnuss
2 Scheiben Ingwer
etwas Zitronensaft und Misopaste (Bio-Qualität) zum Würzen frische Kräuter

Zubereitung

Gerste laut Packungsanweisung garen. Karotten und Kartoffeln waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Lauch und Sellerie putzen, waschen und würfeln.

Gemüse mit Salz, Pfeffer, Wacholderbeeren, Lorbeerblättern und 1,5 Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und 25 Minuten lang köcheln. Ingwer klein würfeln und mit Zitronensaft und etwas Misopaste würzen.

Gerste in die Teller geben und Suppe darüber füllen. Mit frischen Kräutern, zum Beispiel Petersilie, Kresse, Basilikum oder Koriander dekorieren.

Aus der Sicht der TCM

Gerste – und speziell die chinesische Gerste Yi Yi Ren – ist das Getreide, um Feuchtigkeit und Hitze aufzulösen und auszuleiten. Gerste wirkt auf den Funktionskreis Blase und hilft gut bei beginnendem Harnwegsinfekt, sie löst Wasseransammlungen und Ödeme auf und reguliert die Cholesterinwerte. Gerste tonisiert das Qi, stärkt die Mitte, hilft bei geistiger und körperlicher Schwäche, sie tonisiert gleichzeitig das Yin und hilft bei allgemeiner Trockenheit oder Entzündung der Schleimhäute (Gastritis und Darmentzündungen) und bei innerer Unruhe. In vielen dieser Funktionen wird die Gerste von Karotte und Kartoffel unterstützt. Der Lauch übernimmt zudem eine wärmende, auf die Nieren wirkende Funktion und sorgt für gute Abwehrkräfte. Er unterstützt auch die Schleimauflösung und -ausleitung. (Pascale Neuens, 26.2.2016)

Ursprünglich veröffentlicht:

derstandard.at/2000031796014

Lifestyle-Guide: Wo Frauen High Heels und Wanderstiefel tragen

Sie gilt als provinziell und prätentiös. Als einerseits traditionell und behäbig, andererseits überteuert und arrogant. Das Image der bayerischen Hauptstadt war noch nie das beste – obwohl gleichzeitig immer mehr Menschen in ihr leben wollen.

Denn eigentlich ist München unglaublich lebenswert. Das betonen nicht nur Einheimische. Sondern das sagt jetzt endlich auch mal jemand von außerhalb. Und zwar öffentlich und auf 208 Seiten.

„Schön, leicht, authentisch und entspannt“, so hat die Wienerin Nicole Adler München stets erlebt. Deshalb hat sie der Stadt ihr zweites Buchprojekt gewidmet. „München for Women“ kommt als optisch ansprechendes Coffee-Table-Book daher: broschiert, Tagebuch-Größe, goldene, geschwungene Schrift.

Beim ersten Durchblättern könnte der Eindruck entstehen, einen weiteren, hochwertig präsentierten Shopping-Guide in Händen zu halten. Doch „München for Women“ will etwas anderes.

„Wir haben ganz bewusst nicht nur Orte für den Konsum gewählt. Das Buch ist lifestylig, aber kein Shopping-Guide“, betont denn auch gleich Kera Till, die das Buch gestaltet und mit ihren Illustrationen dekoriert hat, die sonst in Publikationen wie „Vogue“ oder „Elle“ zu sehen sind.

Wie eine Freundin als Fremdenführerin

„Die schönste Art, eine Stadt kennenzulernen, ist es doch, diese von einer guten Freundin gezeigt zu bekommen“, erläutert Herausgeberin Adler das Konzept. Beide hatten dabei eine Frau vor Augen, die wie sie viel reist, gewisse Ansprüche hat, aber auch ein Picknick an der Isar zu schätzen weiß. Eine angeblich typische Münchnerin.

Was macht diese nun aber aus? „Sie liebt ihre Stadt abgöttisch“, fällt Adler als erstes ein. „Als Wienerin fand ich das interessant, denn wir lieben unsere Stadt auch, stehen ihr aber eher kritisch gegenüber. Wir haben da eine etwas intellektuellere Herangehensweise.“

Eine bewusst gesetzte Spitze und schöne Vorlage für Till, selbst überzeugte Münchnerin: „Das liegt aber auch nur daran, dass wir unsere Stadt immer verteidigen müssen“, erklärt sie.

Die Münchnerin zeichne sich dadurch aus, dass sie durchaus gerne auf High Heels im Nachtleben unterwegs ist, für ihr Wohlbefinden zu Maniküre und Pediküre und zur Kosmetikerin geht. Ähnlich also wie Pariserin oder New Yorkerin. Mit dem Unterschied, dass die bayerische Version der stilsicheren Großstädterin es bei allem etwas weniger hektisch angehen lässt.

Sie sitzt auch gerne mal tagsüber bei einem Kaffee in der Sonne oder flitzt trotz Businessgarderobe mit dem Radl durch die Stadt; am Freitagnachmittag tauscht sie die High Heels gegen Bergstiefel; unterm Jahr nippt sie zwar gerne am Champagner, in zwei Wochen des Jahres mutiert sie allerdings zur begeisterten Biertrinkerin; und im Sommer legt sie sich im Bikini an die Isar.

Prominente Frauen geben Tipps

Belege dafür, wie lässig, schön, charmant und eigen die Münchnerin als solche ist, finden sich zuhauf in „München for Women“, dank interessanter Interview-Partnerinnen.

Polly Lapkovskaja, aka Pollyester, erzählt reflektiert über Musikszene und die Arbeitsbedingungen für Kreative in der Stadt. Uschi Obermaier verrät, wo München noch immer etwas vom Flair der wilden 60er und 70er hat. Designerin Ayzit Bostan erklärt, warum für ihr Atelier nur ein Viertel in Frage kam: das hinterm Hauptbahnhof.

Das schönste Kompliment jedoch stammt von Barbara Vinken. Die renommierte Literaturwissenschaftlerin hat im Laufe ihrer akademischen Karriere diverse Weltstädte nicht nur als Bewohnerin erlebt, sondern stets auch ihr analytisches, gnadenloses Wissenschaftlerinnen-Auge auf sie gerichtet.

„Ich bin aus Zürich weggegangen, weil mir München erotischer erschien“, gibt sie auf für sie ungewöhnlich unwissenschaftliche Art und Weise preis.

Und: Die Münchnerin, die sehe „immer noch aus wie die blonde Madonna mit Veilchenaugen in der Krippe im Kloster zu Frauenchiemsee“ und sei auch so „weich, erfüllt und heiter“. Mit einem Unterschied: Sie finde es vollkommen selbstverständlich, das Geld selbst zu verdienen.

Schnelles Thai-Curry mit Huhn, Paprika und feiner Erdnussnote

Zutaten

500 g Hähnchenbrustfilet(s), in feinen Streifen
2 EL Pflanzenöl
1 EL Sojasauce
Ingwerwurzel, frisch, etwa daumengroß, geschält, fein gehackt
1 EL Currypaste, rot, oder weniger
1 EL Erdnussbutter
400 ml Kokosmilch, ungesüßt, cremig
Paprikaschote(n), rot, in feinen Streifen
Frühlingszwiebel(n), in feinen Streifen
1 kl. Glas Bambussprosse(n), in Streifen, gut abgetropft
10  Maiskölbchen, aus dem Glas, längs halbiert
1 EL Fischsauce
1 TL Palmzucker, ersatzweise brauner Zucker
1 TL Zitronengras, Paste oder fein gehackt
1 EL Thai-Basilikum, frisch
500 g Jasminreis oder Duftreis

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 25 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: ca. 890 kcal

Fleisch mit je 1 EL Öl, Sojasauce und dem Ingwer gut vermischen und ca. 30 Minuten marinieren. In der Zwischenzeit Gemüse putzen und schneiden. Fleisch in einer beschichteten Pfanne anbraten und zur Seite stellen.

Im Wok oder einer großen Pfanne mit hohem Rand die Currypaste in 1 EL Öl anrösten. Die Erdnussbutter unterrühren und schmelzen lassen. Mit Kokosmilch ablöschen, das Gemüse zugeben und alles ca. 15 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Reis zubereiten und ausdämpfen lassen.

Kurz vor Ende der Garzeit (das Gemüse soll noch Biss haben) das Fleisch dazugeben und kurz erhitzen. Mit Palmzucker, Fischsauce (notfalls etwas Salz nehmen) und Zitronengraspaste (soll nicht mitkochen) abschmecken. Nach Belieben Thai-Basilikum darüberstreuen und mit Reis servieren.

Die Zusammenstellung des Gemüses kann man ganz nach Geschmack und Verfügbarkeit variieren/ergänzen, z.B. fein geschnittene Wasserkastanien für noch mehr Biss, ein paar kleine Brokkoliröschen oder einige Zuckerschoten (diagonal geteilt, kurz blanchiert oder angebraten) als zusätzlichen Farbtupfer. Es sollten (geputzt und geschnitten gemessen) insgesamt ca. 4 – 5 Handvoll Gemüse sein.

Zitronengraspaste ist geriebenes, in etwas Pflanzenöl eingelegtes Zitronengras. Das angebrochene Glas am besten im Tiefkühlfach aufbewahren.

Entdeckt:

http://www.chefkoch.de/rezepte/