Berliner Frühstück
9. Juni 2009 | nic | 0 Kommentare
1 Tasse Kaffee, 1 Croissant und 1 Spatz nach Wahl.
Kunst und Krempel von übermorgen
5. Juni 2009 | nic | 0 Kommentare
Ich bin ein grosser Fan von Kunstobjekten und Alltagsgegenständen, die aus Recyclingmaterial bestehen. Wenn manche auch nicht wirklich alltagstauglich sind, so gefällt mir doch die Idee dahinter, alten Dingen einen völlig neuen Zweck zu geben oder bis an die Grenzen der Absurdität zu gehen. Auf der Terra Futura in Florenz habe ich Kartonmöbel für Kinder entdeckt, die auch locker bei Ikea stehen könnten. Leider noch zu teuer, aber richtig schön stylisch und nützlich hingegen fand ich dieses Ding - Mülltrennung im Mork vom Ork Design! Oder wie wär’s denn mit einem richtig spießigen Hirschkopf an der Wand für die Vegetarierfraktion?
Wer sich für sich für modernes Design interessiert, kommt noch bis Sonntag auf dem DMY Festival in Berlin voll auf seine Kosten. Unter dem Motto “Same same but different” kann man in diversen Berliner Locations über neues Design staunen und lästern. In der Arena werden die Projekte von Nachwuchsdesignern aus allen Ecken der Welt gezeigt. Hier gibt es Schmuck aus kaputten Tellern, Gadgets mit denen man Kindern das Energiesparen beibringt, Eiswürfel mit denen man Tetris spielen kann. Es gibt weitaus mehr zu sehen als ”aus alt mach neu”-Objekte!
Zu einer kleinen subjektiven Auswahl an Möbelstücken und Accessoires aus Kassetten, Pfandflaschen, Pappe, Barbiepuppen, Wirtschaftskrise, Wolfgang Schäuble und ähnlichem bitte hier lang… (more…)
Wat solln dit, ey?
11. März 2009 | nic | 0 Kommentare
Ick soll ja nich nur Deutschland sein..sonndann och Berlin… und denn och noch freundlich?!
PS: Es gab doch vor ein paar Jahren unter dem Stichwort “Berlinizer” schon einmal eine ähnliche Kampagne… Hat die jemand bemerkt?
Krisengespräch
23. Februar 2009 | nic | 0 Kommentare
In der Schlange vor dem Bankschalter. Eine junge Dame spricht eine vorbei laufende Bankmitarbeiterin an, “mit wem sie denn wegen ihrer Aktien sprechen könne.” Die Bankmitarbeiterin stellt nach ein paar Rückfragen fest, dass es sich bei der Kundin nicht um Aktien, sondern einen Rentenfond handelt.
Kundin:” Dann bin ich da also bei Ihnen richtig? Wissen Sie, ich möchte das einfrieren, ich kann mir das gerade nicht leisten, sind zwar nur 30 Euro im Monat, aber es geht grad gar nicht.” Bankmitarbeiterin:” Bis wann denn etwa?”
Kundin:” So bis November…oder gleich bis zum Jahresende, vielleicht wissen mein Mann und ich dann, wie es weiter geht. Wissen Sie, momentan ist alles wirtschaftlich so schrecklich!”
Ice Ice Baby - TV Tipp
13. Februar 2009 | nic | 0 Kommentare
Zur Zeit bekomme ich in unregelmaessigen Abstaenden elektronische Post von einer Polarexpedition. Kein Witz. Momentan finden irgendwo am Ende der Welt in Nordostsibirien Bohrungen in einem Eissee statt, im El’gygytyn - dem Weissen See. (Was da genau gemacht wird, lest ihr hier und wo der See liegt, seht ihr hier.) Dadurch erhofft man sich Aussagen ueber die Klimaentwicklung. Bis etwa Mai wird sich das internationale Team, darunter Experten aus Deutschland, Russland und den USA, dort den Hintern zum Wohle der Wissenschaft abfrieren und dabei saemtliche menschlichen und logistischen Grenzen austesten. Arte hat im Vorfeld der Bohrungen eine Expedition in den sibirischen Gefrierschrank mit der Kamera begleitet, das Ergebnis kann man sich heute Abend anschauen.
Verdammt süßes Video, toller Song!
12. Februar 2009 | peter | 0 Kommentare
Song: “Her Morning Elegance”
Artist: Oren Lavie
Direkt-Link zu YouTube >>
Oren Lavie bei MySpace >>
Villa Kunterbunt
8. Februar 2009 | nic | 0 Kommentare
Nach dem Motto:” Wenn ich gross bin, will ich auch mal Spiesser werden.” Ich bin froh, dass es noch Kinder gibt, die sich die Zeit draussen mit Kreidemalerei auf Asphalt und Co. vertreiben!
Bundesvision Songcontest: Flowin Immo & Les Freaqz
29. Januar 2009 | jensjetzt | 0 Kommentare
Die Herren des guten Gechmakes waren beim Herrn des schlechten Gechmakes. Auf Deutsch? Flowin Immo & Les Freaqs haben bei Stefan Raab in seiner Sendung aufgespielt.
7:27 Minuten auf der Couch >>
LaLaLLLLAlaLIVE bei Raab >>
PS: Ich habe mit Herrn Immo schon so ein, zwei Tee getrunken und mit seinem formidablen Gitarrrristen King Kryszler durfte ich sogar mal touren. Damals spielte der King auch bei der sehr charmanten Hiphop-Formation “Gipfeltrrreffen”. Bidde checken >>
Messekrümel
25. Januar 2009 | nic | 0 Kommentare
Während die letzten Besucher noch die Reste der Blumenbeete in den Messehallen plündern und eine Erdspur bis zum Messedamm verursachen, habe ich es nach zehn Tagen Grüne Woche geschafft. Feierabend! Ich habe das Gefühl, mein IQ ist um 30 Prozent gesunken. Vielleicht mag ja mal jemand eine Studie dazu anlegen, inwieweit das Arbeiten auf der Grünen Woche das Gehirn beeinträchtigt ;)
Vermisste oder gefundene Objekte im näheren Umkreis: 1 Verlobungsring von irgendeinem Dieter, ein linker Handschuh, Geldbörse einer Oma, Garderobenmarken, diverse Ehemänner, 1 Schal, “eine schwere Tasche mit mindestens 20 Kilo Zeug drin”, ein Beutel mit nepalesischem Tee, Hausschlüssel, Autoschlüssel, eine Krücke, ein Azubiticket der BVG. Ein Herr fragte auch, ob wir seinen 10 Euro Schein gefunden hätten, den habe er verloren. Der Teebeutel fand seinen Besitzer, alles andere wartet im Fundbüro auf den Eigentümer bzw. wurde dort hoffentlich abgegeben.
Sonstige Vorkommnisse:
Eine Viertelstunde nach Messeöffnung um 10Uhr wurde die erste Runde Kümmerling unter den Besuchern am Eingang gestartet. Es gab diverse Diebstähle, eine kleine Havarie am Kaffeestand um die Ecke, einen Exhibitionisten, eine Handvoll Notarzteinsätze, diverse Ehestreitigkeiten, Alkoholleichen, Treppenstürze… und jede Menge bescheuerte Fragen. (more…)
Meine Lieblinge beim Bundesvision Songcontest: Flowin Immo & Les Freaqz
23. Januar 2009 | jensjetzt | 4 Kommentare
Und ihr wunderbarer Song: Attersee!
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Messehappen
20. Januar 2009 | nic | 1 Kommentar
Es ist noch nicht einmal Bergfest, trotzdem mache ich schon langsam schlapp. Da heute Werktag war, bestand der Hauptteil der Besucher aus Schülergruppen und Rentnern. Getipptes Durchschnittsalter der Grüne-Woche-Besucher: ca. 60 Jahre. Im Vergleich zu Samstag konnte man in den Hallen aber wieder einigermassen treten.
Vermisste oder gefundene Objekte in meinem näheren Umkreis: 1 etwa 1m grosses Plüschhuhn, 1 fast komplette Schulklasse inklusive Lehrer, 1 vierjähriges Kind mit einem chinesischen Reisbauernhut, 1 vierzigjähriger Sohn, 1 Tüte mit Schleifscheiben und Insulinspritze, 1 mickrige Studentengeldbörse, 1 Geldbörse mit sämtlichen Papieren und 500 Euro Bargeld eines osteuropäischen Besuchers, 1 Reisebusfahrtteilnehmer mit Alkoholproblem, 1 Ehemann, 1 Box mit österreichischen Würstchen.
Das Plüschhuhn und die Würstchenbox haben sich bisher leider nicht wieder angefunden. Der Reisebusfahrtteilnehmer wurde im Krankenhaus ausfindig gemacht. Bezüglich der opulent ausgestatteten Geldbörse von auswärts besteht wenig Hoffnung, alles andere hat den entsprechenden Besitzer wieder gefunden.
Sonstige Vorkommnisse: Keine Treppenstürze, dafür ein paar pöbelnde Gäste, die wohl zuviel Wodka/Bier/Wein/Feuerwasser probiert haben. Interessanterweise sieht man einigen Gästen die harte Landwirtschaft an den Händen an. Oft sind diese gegerbt von Wind und Wetter bzw. Boden und nicht mehr sauber zu kriegen - oder es fehlen Finger.
Gesuchte Produkte: Lamawollmäntel, Kunstblumen, Bananenbier, Filzhausschuhe und immer wieder die Brandenburg-Halle.
O-Töne:
- Born for Korn - Aufschrift auf einem T-Shirt. Gemeint war weder die Band, noch sah der wohlgenährte Herr wie eine Getreidebauer aus. (more…)
Messehäppchen
17. Januar 2009 | nic | 1 Kommentar
Werde die nächsten Tage im Telegrammstil kleine Häppchen von der Grünen Woche posten.
Besucherfrequenz: Massenandrang wie bei der Neueröffnung des Alexa. Pünktlich 10Uhr kippt der erste Besucherstrom über die Messehallen aus, von denen ein guter Teil bereits eine halbe bis ganze Stunde draussen gewartet hat. Sonntag sollten die 100.000 geknackt sein.Vermisste oder gefundene Objekte in meinem näheren Umkreis: 1 Ehemann, 1 Bruder, 1 Tüte mit Tupperdosendeckeln, 1 Geldbörse, 1 Handy. Bis auf das Handy haben alle Objekte den glücklichen Besitzer wieder gefunden.
Sonstige Vorkommnisse: Einige Alkoholleichen und ein paar Sanitätereinsätze wegen Stürzen oder Schwächeanfällen.
O-Töne:- Ich bin heute hier auf eine Party eingeladen, weiss aber nicht mehr wer und wo, wie komme ich dahin?
- Als ich das letzte Mal auf der Grünen Woche war, hat das aber weniger gekostet! - Wann war denn das? - Vor 30 Jahren.
- Mann und Frau stehen gemeinsam vor einer Kasse. Kassierin fragt: Gehören sie zusammen?
Synchrone Antwort: Mann - Nein. Frau - Ja.
Zwischen Bockwurst und Putin
15. Januar 2009 | nic | 0 Kommentare
“Alles auf einmal erleben” lautet der diesjährige Slogan der 74. Grünen Woche, die morgen ihre Pforten öffnet. Genau zehn Tage lang werden sich wieder Agraminister und andere Politiker, Bauern, Spassbesucher und interessierte Verbraucher alle auf einmal die Klinke in die Hand geben. Selbst Wladimir Putin will am Freitag vorbeischauen, schliesslich ist Russland in diesem Jahr der grösste Aussteller. Vielleicht bringt er persönlich ein paar Gasflaschen vorbei?
Offizielles Partnerland sind in diesem Jahr die Niederlande, die bisher als einziger ausländischer Aussteller bei jeder Grünen Woche dabei waren.
(Wobei man sich über den Geschmack von holländischen Gewächshaustomaten und ähnlichem Zeugs mit mir nicht streiten kann. Bääh!)Ansonsten wird sicherlich trotz viel beschworener Krise wieder hemmungslos geschlemmt und Hochprozentigem gefrönt, Ferkelchen und Hightech-Mixer bestaunt, nach Gratishäppchen gejagt und nach kulinarischen Skurilitäten aus aller Welt Ausschau gehalten. Für diejenigen, die auf der Messe arbeiten, ist die Grüne Woche so etwas wie der Dauerkonsum von “Reality Soaps” oder ein Intensivkurs in Sozialwissenschaften. Man lernt im Messecontainer allerlei über tiefe Abgründe des menschlichen Verhaltens, soziologische Merkmale diverser sozialer und regionaler Bevölkerungsschichten sowie über das eigene Immunsystem. Ob man will oder nicht. Mal sehen, wie lange es morgen dauert, bis der erste fragt: “Ey, wo kamman hiern was essen?!“. Oder seine Frau/Mann/Kind/Freund/Lehrer/Mutter/Ausgang/Auto/Wurstbeutel nicht wieder findet. Oder alles auf einmal.Arm aber kultiviert
10. Januar 2009 | nic | 1 Kommentar
Seit gut einer Woche gibt es ihn, den “berlinpass“. Der ermöglicht sozial schwachen Berlinern, trotz Ebbe im Geldbeutel hin und wieder am kulturellen Leben Berlins teilzunehmen. Damit fährt man nicht nur günstiger mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wie bisher mit dem alten “Berlin Ticket S”, sondern kann sich auch mal einen Ausflug ins Museum, ins Theater oder in den Sportverein um die Ecke leisten. Der Inhaber der obigen Karte hat das sofort ausprobiert und war für 3 Euro in der Oper. Eine Zusage nach dem letzten Bewerbungsgespräch wäre ihm allerdings lieber gewesen.
Feierabendspaziergang
9. Januar 2009 | nic | 0 Kommentare
Etwa 100m weiter fährt parallel zu dieser Idylle die Berliner S-Bahn.